Händeldenkmal: viele Für-Stimmen für Beleuchtung

5. November 2013 | Vermischtes | 1 Kommentar

Die Beleuchtung des Händel-Denkmals zum Lichterfest kam bei vielen Hallensern gut an. HalleSpektrum.de hat die User bei Facebook befragt.

Überwiegend gab es dabei ein positives Feedback. „Beleuchten!“, schrieb Tobias Schmidt. „Ich kann den Aspekt der Finanzen nachvollziehen. Aber ich finde es wäre eine gelungene Investition in unser Stadtbild. Der Markt ist nun mal unser zentraler Punkt und würde dadurch an Ästhetik gewinnen. Zudem ist unser Händel nunmal die Person, die man sofort mit Halle assoziiert.“ Princess Mine schrieb, „also ich finde es sieht toll aus.“ Patrick Köhler sprach sich für eine umweltfreundliche Beleuchtung mit LED’s aus. Nicole Guba meint: „Ich bin auch für beleuchten. Und wenn so viel Geld für sinnlosen Straßenbau ausgegeben wird, dann dürfte es ja kein Problem sein.“ Martin Franke meint, „beleuchtet sieht es eindeutig besser aus.“

Doch auch kritische Stimmen gab es. „Das Geld für den Strom sollte die Stadt sinnvoller investieren“, meinte Anett Richter. „Sieht nicht dumm aus mit Licht“, schreibt Julia Winkler. „aber finde es sinnlos, weil es ja teuer ist.“ Die Stadt solle lieber die Straßen machen. Straila Bizarre ist auch gegen eine Beleuchtung, „auf dem Markt ist es auch Nachts hell genug, dort gibt es schon genug Beleuchtung.“

Der Stadtrat hatte bereits vor zwei Jahren beschlossen, die Komponisten-Skulptur anzustrahlen. Umgesetzt wurde der Beschluss, der auf einen Antrag der FDP zurückgeht, bis heute nicht. Aus den Augen verloren hat die Stadtverwaltung das Ziel aber noch nicht, wegen der finanziellen Situation aber auch nicht wirklich auf dem Schirm. “Die Beleuchtung des Händeldenkmals wird realisiert, sobald die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen”, erklärte Baudezernent Uwe Stäglin bereits. Er rechnet nach ersten Schätzungen mit Kosten von etwa 75.000 Euro. Denn es müssen zunächst Tiefbauarbeiten stattfinden.

Am 1. Juli 1859 wurde das Händel-Denkmal auf dem Marktplatz eingeweiht. Es wurde vom Bildhauer Hermann Heidel (1811-1865) gestaltet und aus Anlass des 100. Todestages Georg Friedrich Händels errichtet. Initiator für den Bau war der im Jahre 1855 gegründete „Verein für das Händeldenkmal“. Ihm gehörten neben halleschen Bürgern auch Händel-Verehrer aus ganz Deutschland und England unter dem Patronat des englischen Königshauses an. Vor zwei Jahren gab es auch eine Diskussionen über eine Einzäunung, eine sogenannte “ehrende Distanz”. Dafür fand sich aber keine Mehrheit.

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