Händel-Denkmal leuchtet – aber nur bis Sonntag

1. November 2013 | Vermischtes | 2 Kommentare

Mitten auf dem Marktplatz steht das Händel-Denkmal auf dem halleschen Marktplatz, und das seit 1859. Vor zwei Jahren schließlich beschloss der Stadtrat, die Komponisten-Skulptur anzustrahlen.

Umgesetzt wurde der Beschluss, der auf einen Antrag der FDP zurückgeht, bis heute nicht. Doch zumindest an diesem Wochenende wird das Denkmal leuchten. Die City-Gemeinschaft sponsert die Beleuchtung im Rahmen des Lichterfestes. Eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht, weil die Kabel dafür über dem Marktpflaster liegen.

Aus den Augen verloren hat die Stadtverwaltung das Ziel aber noch nicht, wegen der finanziellen Situation aber auch nicht wirklich auf dem Schirm. “Die Beleuchtung des Händeldenkmals wird realisiert, sobald die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen”, erklärte Baudezernent Uwe Stäglin bereits. Er rechnet nach ersten Schätzungen mit Kosten von etwa 75.000 Euro. Denn es müssen zunächst Tiefbauarbeiten stattfinden.

Am 1. Juli 1859 wurde das Händel-Denkmal auf dem Marktplatz eingeweiht. Es wurde vom Bildhauer Hermann Heidel (1811-1865) gestaltet und aus Anlass des 100. Todestages Georg Friedrich Händels errichtet. Initiator für den Bau war der im Jahre 1855 gegründete „Verein für das Händeldenkmal“. Ihm gehörten neben halleschen Bürgern auch Händel-Verehrer aus ganz Deutschland und England unter dem Patronat des englischen Königshauses an. Vor zwei Jahren gab es auch eine Diskussionen über eine Einzäunung, eine sogenannte “ehrende Distanz”. Dafür fand sich aber keine Mehrheit.

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