Großübung auf der ICE-Trasse: Stadt zufrieden, kleine Übung im November

19. Mai 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) ist zufrieden mit der Großübung von Feuerwehr und Rettungsdienst auf der neuen ICE-Trasse in der Saale-Elster-Aue.
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„Die Übung war ein Erfolg“, so Tobias Teschner, Leiter Fachbereich Sicherheit. Die Beteiligten hätten sich mit der Örtlichkeit vertraut machen können, das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen habe funktioniert. Dabei habe sich gezeigt, dass ein Unfall auf der Saale-Elster-Talbrücke zu einer hohen psychischen und physischen Belastung führe, weil eine weite Strecke zu absolvieren ist, so Teschner.

Der Aufbau eines Behandlungsplatzes für 50 Patienten habe routiniert funktioniert. Gezeigt habe sich jedoch, dass Ausstiegshilfen nötig werden, weil vom Zug zum Boden anderthalb Meter zu überwinden seien. Zwar gebe es im Zug selbst Ausstiegshilfen, allerdings nicht an jeder Tür. Deshalb sei es wichtig, derartige Hilfen mitzuführen. „Holzpaletten reichen da“, sagte Teschner. Allen Beteiligten sei nun die Zufahrtsrampe Nord bekannt, der Saalekreis habe zur Saale-Elster-Talbrücke zwei weitere Rampen.

Im November solle es noch eine kleinere Übung zur Befahrung der Strecke mit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen geben. Daneben wartet die Stadt noch auf zwei Rettungs-Unimogs.

Bei der Großübung vor anderthalb Wochen waren insgesamt 350 Rettungskräfte im Einsatz. Dazu kamen etwa 300 Statisten.

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