Gestaltungsbeirat befasst sich mit Steintor-Passage und Workshops zu Riebeckplatz und Neustadt

26. September 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Am kommenden Montag kommt der Gestaltungsbeirat der Stadt Halle zusammen. Das Architektengremium wird sich ab 11 Uhr im Stadthaus wieder mit diversen Bauvorhaben befassen.
Steintor Architekt Graul
Auf dem Programm steht unter anderem die Steintor-Passage. Diese soll als Anbindung an den neuen Steintor-Campus der Universität dienen. Verfügen soll der Neubau neben einem Durchgang über eine Cafeteria. In den oberen Etagen ist Platz für Wohn- oder Büronutzung. Zuvor muss dort noch der Altbau abgerissen werden. Über die neue Passage aus kommt man über eine große Freitreppe von der Straßenbahn-Haltestelle aus direkt zum Campus. Geplant ist im hinteren Bereich außerdem ein Ergänzungsfoyer. Die Fassade des Varietés wurde bereits erneuert. In einem weiteren Bauabschnitt sollen in einem Anbau im hinteren Bereich des Varietés Fahrstühle eingebaut werden, um eine behindertengerechte Erschließung des Varietés zu ermöglichen. Daneben könnte es im hinteren Bereich eine 300 Quadratmeter große Terrasse geben.
neustadt workshop
Ein weiteres Thema ist der Internationale Studentenworkshops zu Halle-Neustadt. Die 60 Studenten und ihre Professoren aus Dresden, Delft, Gent, Göteborg und Krakau stellten Überlegungen an, wie Neustadt in der Zukunft aussehen kann. Verschiedene Ideen wurden hier durchgespielt. Im Mittelpunkt standen dabei die Scheibenhochhäuser. So schlug eine Studentengruppe eine Stutzung der Gebäude um 10 Etagen und die Schaffung von Loggien vor, eine andere Gruppe wollte die fünf markanten Gebäude im Zentrum des Stadtteils gar verhüllen. Der Bau kleinteiliger Gebäude wie Reihenhäuser und Stadtvillen waren ebenso Themen der Workshop-Ergebnisse. Einige Teilnehmer schlugen vertikale Gärten entlang der Hausfassaden vor. In einem Entwurf überspannte eine Schwebebahn die Magistrale, andere schlugen die Hauptverkehrsader Neustadts als Flaniermeile vor. Die Autopräsenz soll reduziert werden.Auch Gemeinschaftsgärten, eine innovative Landwirtschaft
Riebeckplatz1
Auch über das Bauvorhaben des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in der Ernestusstraße wird thematisiert. Zudem wird über die Städtebauwerkstatt zum Riebeckplatz diskutiert. Fünf Architekturbüros hatten Ideen zu einer künftigen Gestaltung erarbeitet. Dabei wurden ein Einkaufszentrum, ein Kongresshotel und neue Hochhäuser vorgeschlagen.

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