Geplantes Großgefängnis: Ausschuss lässt Staatssekretär abblitzen

10. Dezember 2013 | Vermischtes | 5 Kommentare

Eigentlich sollte Justizstaatssekreätr Thomas Wünsch am Dienstag im städtischen Planungsausschuss die Landespläne für den Ausbau der Justizvollzugsanstalt in der Frohen Zukunft vorstellen. Doch dazu kam er nicht.

Für 18.30 Uhr war er eingeladen. Doch bereits um kurz nach 18 Uhr wurde durch den Ausschussvorsitzenden Frank Sänger die Sitzung beendet, weil die Tagesordnung abgearbeitet war. Und so kamen Wünsch im Treppenhaus des Stadthauses die Räte auf ihrem Nachhauseweg entgegen. Der Beamer im Kleinen Saal zeigte unterdessen munter den Tagesordnungspunkt an: Vorstellung der Planung „Erweiterung der JVA Halle, Wilhelm-Busch-Straße“.

Eine etwaige Enttäuschung ließ sich Wünsch nicht anmerken. „Kein Problem“, sagte er. Umsonst habe er den Weg nach Halle auch nicht angetreten, er habe noch Anschlusstermine.

Der Gefängnisneubau und die Sanierung von Bestandsgebäuden soll rund 150 Millionen Euro kosten. Mehr über das Projekt lesen Sie hier.

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