Für 574.400 Euro: neuer Rundweg am Hufeisensee

2. Oktober 2015 | Vermischtes | 11 Kommentare

Schon seit einigen Wochen wird am neuen Golfplatz am Hufeisensee in Halle (Saale) gebaut. Nun soll auch der Rundweg gebaut werden.
hufeisensee
Dafür soll der Stadtrat Ende des Monats 574.400 Euro locker machen. Das Geld stammt aus dem verkauf von städtischen Grundstücken am Hufeisensee an den Golfplatzinvestor. Der barrierefreie Hauptrundweg für Radfahrer, Spaziergänger und Skater am West- und Nordufer soll in drei Bauabschnitten realisiert werden. Diese umfassen die Wegeverbindung vom Anschluss an den Grünzug Büschdorf im Norden über die Anbindung an den Krienitzweg im Westen bis zur Anbindung an einen bestehenden Feldweg im Bereich Alte Schmiede im Süden des Sees. Außerdem sind die Aufwertung eines Liegewiesen- und Badebereiches und der Bau eines öffentlichen Parkplatzes vorgesehen.

Print Friendly, PDF & Email

Startseite Foren Für 574.400 Euro: neuer Rundweg am Hufeisensee

Dieses Thema enthält 11 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  radler vor 3 Jahre.

Ansicht von 12 Beiträgen - 1 bis 12 (von insgesamt 12)
  • Autor
    Beiträge
  • #178284

    Schon seit einigen Wochen wird am neuen Golfplatz am Hufeisensee in Halle (Saale) gebaut. Nun soll auch der Rundweg gebaut werden. Dafür soll der Stad
    [Der komplette Artikel: Für 574.400 Euro: neuer Rundweg am Hufeisensee]

    #178285

    Den Rundweg sollte der Golfplatzbauer bezahlen!
    Wieso zahlt die Stadt Halle? Wird immer verrückter in der Klapse.

    #178286

    Der Investor zahlt und baut nur den Teil auf der Westseite und den Badestrand auf der Westseite.
    Badestrand ist fertig, fehlt nur das Gras. Weg ist fast soweit.

    #178287

    Anonym

    für sinnlose Umweltzerstörung ist mal wieder kommunales Geld da.

    Offensichtlich braucht der „Investor“ eine öffentliche Kofinanzierung für die Aufwertung seine Investitionen. Phne asphaltiertem Rundweg scheinen seine erlebnisorientierten Freizeitangebote offenbar nur eingeschränkt wert zu sein.

    Als ob die Stadt keine anderen Finanziellen Baustellen hätte und es ein nichtasphaltierte und unversiegelter Rundweg nicht auch getan hätte.

    #178288

    Weil die Stadt die Chance nutzt ihrerseits die anderen Dreiviertel des Seeufers zur Freizeitnutzung zu erschliessen?

    #178289

    Die Mittel stehen in 2015 über den bereits vereinnahmten Kaufpreis aus der Veräußerung von Grundstücksflächen am Hufeisense zur Verfügung. Eigenmittel der Stadt werden somit nicht eingesetzt.

    Steht doch in der Vorlage für den Finanzausschuss das die Stadt keine Eigenmittel verwenden muss sondern alles über Einnahmen aus dem Verkauf der Golfplatzfläche finanziert wird.

    #178346

    Die Mittel stehen in 2015 über den bereits vereinnahmten Kaufpreis aus der Veräußerung von Grundstücksflächen am Hufeisense zur Verfügung. Eigenmittel der Stadt werden somit nicht eingesetzt.
    Steht doch in der Vorlage für den Finanzausschuss das die Stadt keine Eigenmittel verwenden muss sondern alles über Einnahmen aus dem Verkauf der Golfplatzfläche finanziert wird.

    Also hat die Stadt die Grundstücke gegen einen Rundweg um ihre ehemaligen Grundstücke eingetauscht?

    #178350

    Nicht ganz. Der Rundweg geht um den Hufeisensee und der gehört weiterhin der Stadt. Der Weg macht den See erst für jederman zugänglich.

    #178406

    Anonym

    „Also hat die Stadt die Grundstücke gegen einen Rundweg um ihre ehemaligen Grundstücke eingetauscht?“

    Genauer: Die Stadt hat im Grunde das Grundstück verschenkt (und auf die Einnahmen verzichtet),

    wofür im Gegenstück der neue Grundstückseigentümer einen Asphaltschnellbahn um den Hufeisensee baut, die dessen Gründstück (inkl. geplanter Nutzung) massiv aufwerten. Den Unterhalt dafür trägt künftig natürlich wieder die Stadt.

    Brauchen tut außer dem Grundstücksbesitzer diese Asphaltschnellbahn auch kein Mensch und kein Tier.

    #178789

    …kein Mensch…kein Tier? Mach mal einen Ausflug zu den Seen in der Umgebung: Schladitzer See, Markkleeberger See, Cospudener See Goitzsche u.a. – dort sind die Rundwege Grundlage für die tourismuswirtschaftliche Weiterentwicklung. Und es funktioniert erfolgreich!

    #178820

    Anonym

    1) Warum muß denn unbedingt asphaltiert werden? Gibt es keine anderen sinnvollen Wegeuntergründe? Welch eine Standardisierung der Natur für die Fun-Industrie!

    2) Gibt es für knapp 600.000€ im Kommunalhaushalt wirklich keine dringenderen Aufgaben, für die Einnahmen ausgegeben werden könnten. als diese alberne Asphaltierung? (welche Folgekosten für den Unterhalt sind zu erwarten)

    #178835

    Asphalt ist nunmal Stand der Dinge für zahlreiche Freizeitnutzungen. Auch hier: Beobachte die bereits bestehenden Rundwege im Neuseenland.

    Je besser die Lebensbedingungen, umso eher stabilisiert sich ein Trend zu Einwohnerwachstum, als Ziel für Touristen usw. Da sind 600TEURO gut angelegtes Geld!

Ansicht von 12 Beiträgen - 1 bis 12 (von insgesamt 12)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.