Fünf polnische Studierende zu Gast an der Uniklinik Halle

3. September 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Fünf polnische Medizin-Studierende der Medizinischen Universität Poznan haben am Montag im Universitätsklinikum Halle (Saale) eine vierwöchige Famulatur begonnen, die Teil ihrer Ausbildung ist.

Die Studierenden werden in den Universitätskliniken für Herz- und Thoraxchirurgie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kinderchirurgie, Innere Medizin III, Orthopädie und Diagnostische Radiologie sowie in der Zentralen Notaufnahme praktische Erfahrungen sammeln und darüber hinaus einen Deutsch-Kurs absolvieren. Professor Dr. Rolf-Edgar Silber, Beauftragter der Medizinischen Fakultät für die Zusammenarbeit Halle-Poznan, begrüßte die angehenden Ärzte am Montag. Den polnischen Gästen steht ein Arzt als direkter Betreuer zur Verfügung. Seit acht Jahren kommen polnische Studierende an das hallesche Universitätsklinikum.

Bereits 1975 initiierten der mittlerweile verstorbene Professor Dr. Dr. h. c. Jan Hasik aus Poznań und Professor Dr. Dr. h. c. Seige aus Halle die Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Universität „Karol Marcinkowski“, Poznań (Polen) und der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ziel dieser Kooperation war die Bündelung der wissenschaftlichen Ressourcen beider Einrichtungen. Seither treffen sich die Wissenschaftler alle zwei Jahre wechselseitig in Poznan und Halle, um Forschungsergebnisse auszutauschen. In diesem Jahr findet das Symposium in Poznan vom 13. bis 15. September statt. Das Thema lautet: „Perspektiven und Herausforderungen in der Medizin“.

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