Franckesche Stiftungen wollen ins Weltkulturerbe – Hochstraße kein Hindernis?

22. Januar 2013 | Vermischtes | 5 Kommentare

Die seit Jahren vorangetriebenen Pläne der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) zur Aufnahme als UNESCO Weltkulturerbe schreiten voran.

Derzeit bereiten die Stiftungen den Antrag auf Aufnahme in die Liste vor, dessen erste Etappe die Einreichung beim Land Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2014 bildet. Zur Unterstützung des Antrages haben die Franckeschen Stiftungen ein „Nomination-Team“ berufen. Am 24. Januar 2013 wird das hochkarätig besetzte Nomination Team unter dem Vorsitz des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh, erstmals in den Franckeschen Stiftungen zusammenkommen, sich über die Schwerpunkte der Bewerbung informieren.

In der Vergangenheit war immer wieder davon die Rede, die benachbarte Hochstraße könnte ein Hinderungsgrund sein. Das sieht Halles Baudezernent Uwe Stäglin anders. „Die Hochstraße ist kein K.O.-Kriterium.“ Schließlich handele es sich bei der Hochstraße um ein bereits bestehendes Bauwerk. Die Situation sei also eine andere als bei der Waldschlößchenbrücke in Dresden.

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