Tausende feiern beim Lindenblütenfest in den Franckeschen Stiftungen

24. Juni 2013 | Vermischtes | 1 Kommentar

Viel zu erleben gab es an diesem Wochenende auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale). Unter dem Motto “Mit Leib und Seele” luden die „Glauchschen Anstalten“ zu ihrem traditionellen Lindenblütenfest ein. Am Ende waren es um die 18.000 Gäste, die auf das Areal der ehemaligen Schulstadt pilgerten.

Aus Anlass des 350. Geburtstags von August Hermann Francke war in diesem Jahr alles eine Nummer größer. Denn nicht nur im Lindenhof wurde gefeiert, sondern auf dem gesamten Stiftungsgelände. Über das Tor am Schwarzen Weg tauchten die Gäste ein in das historische Glaucha August Hermann Franckes. Dort konnten die kleinen Gäste auch in für die damalige Zeit übliche Kostüme krabbeln und sich mit Francke fotografieren lassen. Dicht an dicht gedrängt standen die Zuschauer am Samstag vor der Bühne, als der Sänger Gerhard Schöne auftrat.

„Was macht gutes Leben aus?“ stand im Mittelpunkt der Mitmachstände im Lindenhof. Lebensprüfungskomitee und Seelenwage helfen bei der Suche nach der Antwort. Regionale Feinschmeckerprodukte die Nudelmanufaktur und eine Festtafel zur Tischkultur luden zum Genießen ein. Sterne-Koch Stefan Hartmann präsentierte spannende Gerichte. Und im 300 Jahre alten Backofen wurde das Francke-Brot gebacken.

„Ich mach was, was ich brauche“ war das Thema des oberen Lindenhofs. Hier wurden Kleider, Schmuck und Alltagegegenstände im Nähatelier, beim Häkeln, Nistkästen und Stühle selbst hergestellt. Was verbraucht ist, muss nicht weggeschmissen werden, wie der Themenbereich „Teilen, Tauschen, Reparieren“ mit dem Eigenbaukombinat Halle oder eine Kuscheltierflickwerkstatt zeigte.

Im südlichen Teil der Stiftungen konnten Besucher man nach einem langen Festspaziergang die Seele baumeln lassen. Massage, Badehaus und eine Yoga-Ruheinsel führten zum Gartenkult im Pflanzgarten.

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