Forschungspreise für Nachwuchswissenschaftler des Fraunhofer CSP aus Halle

2. Mai 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Zwei Nachwuchswissenschaftler des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale) sind auf der 3. International Conference on Silicon Photovoltaik für ihre Beiträge mit dem Silicon-Award ausgezeichnet worden. Volker Naumann und Felix Kaule setzten sich gegen 190 Mitbewerber durch. Die international besetzte Jury begründete ihre Entscheidung mit den herausragenden wissenschaftlichen Ergebnissen der Hallenser.

Volker Naumann gelang in seiner Arbeit »Towards a physical model for potential-induced degradation (PID) of Si-solar cells« ein entscheidender Schritt zur Aufklärung der Potential-induzierten Degradation (PID) in Solarmodulen. Bei diesem Effekt bilden sich in der Solarzelle interne Kurzschlüsse aus, die zu einer massiven Leistungsminderung von Solaranlagen führen können. Warum diese Kurzschlüsse entstehen war bisher noch nicht geklärt. Der CSP-Wissenschaftler fand nun heraus, dass sich die Kurzschlüsse an mikrometergroßen Kristalldefekten in den Siliziumwafern bilden, wenn dort aufgrund der äußeren elektrischen Spannung Natrium in die Zellen eindringt.

Felix Kaule stellte in seiner Arbeit »Modeling an Testung Theo Mechanikus Strengt oft Solar Cells« ein Modell vor, welches erlaubt, die Festigkeit von Solarzellen unter Berücksichtigung der einzelnen Schichten zu bestimmen. Das Modell entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem renommierten Massachusetts Institute oft Technology MIT. Mit den hieraus gewonnenen Festigkeitsparametern können nun Rissausbreitungswahrscheinlichkeit von Solarzellen im Modul simuliert und die Bewertung von Lötprozessen durchgeführt werden. Seine Arbeit trägt ebenfalls zur Leistungssteigerung und damit zur Kosteneffizienz bei Solarmodulen bei.

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