Finanzausschuss gibt Mittel für Sanierung des Halle-Neustädter Rathauses frei

19. November 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Das ehemalige Rathaus von Halle-Neustadt, das heute hauptsächlich vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation genutzt wird, kann saniert werden. Am Mittwoch hat der Finanzausschuss des Landtags die Gelder dafür freigegeben.
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10,8 Millionen Euro werden in die grundhafte Sanierung gesteckt und damit 2 Millionen mehr als in den ersten Planungen vor zwei Jahren. Die Gebäudehülle soll energetisch saniert werden. Starten sollen die Arbeiten im 3. Quartal 2015, die Fertigstellung soll zwei Jahre später erfolgt sein. Der Gebäudekomplex an der Neustädter Passage wurde zwischen 1986 und 1989 in Plattenbauweise errichtet.

„Die Sanierung und Zusammenführung der Nebenstellen des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation ist gerade mit Blick auf die Mietkosten und baulichen Zustände an den verschiedenen Standorten positiv. Allein am Standort Staßfurt, den wir künftig mit der Konzentration der Börde nicht mehr benötigen, können wir 462.000 Euro Mietkosten einsparen“, erklärt Krimhild Niestädt, stellv. Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Nach der Mittelfreigabe muss nun schnell die Sanierung erfolgen, damit die kritische Unterbringung der Beschäftigten in der Maxim-Gorki-Straße gelöst wird“, erklärt der hallesche SPD-Abgeordnete Thomas Felke.
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Im Jahr 2005 hatte das Kabinett ein Unterbringungskonzept für das Landesamt für Vermessung und Geoinformation beschlossen. Die bisherigen zwölf Katasterämter des Landes und die Landesvermessungsbehörde wurden zu einem Landesamt mit Sitz in Magdeburg zusammengefasst. Hinzu kommen die vier Regionalbereiche Harz-Behörde (Sitz Magdeburg), Regionalbereich Anhalt (Sitz Dessau), Regionalbereich Altmark (Sitz Stendal) und Regionalbereich Saale-Unstrut (Sitz Halle).

Mit der Entscheidung für den Regionalbereich Saale-Unstrut am Standort Halle wurden bereits Nebenstandorte aufgelöst. Bis zur Sanierung der Neustädter Passage 15 wurden die Beschäftigten am Standort Maxim-Gorki-Str. 13 in Halle untergebracht. Dieses Übergangsobjekt befindet sich in einem baulich schlechten Zustand.

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