Filmdreh in Neustadt: Ärger bei Krankendiensten

3. Juli 2015 | Vermischtes | 5 Kommentare

Halle-Neustadt dient derzeit wieder als Filmkulisse. Unter anderem wird an der Kreuzung Magistrale / Feuerwache gedreht.
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Doch nicht alle Hallenser freuen sich über die Dreharbeiten, insbesondere wegen damit einhergehender Straßensperrungen. So schreibt der Mitarbeiter eines Krankentransports, dass dieser vom Filmteam in zwei Fällen an der Weiterfahrt gehindert wurde. Beide Male waren Dialysepatienten im Wagen, denen das heiße Wetter zusätzlich zu schaffen machen.
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Man habe 5 Minuten warten sollen. Doch diese fünf Minuten habe man nicht, nicht nur wegen des Zeitdrucks, sondern der Gesundheit der Patienten. Eine Rückfrage bei der Polizei habe ergeben, dass das Filmteam nicht berechtigt war, Autofahrer an der Weiterfahrt zu hindern. „Der nächste Filmdreh der mich an der Ausübung meiner Arbeit hindert, wird nicht so freundlich abgewartet. Da wird sofort die Polizei dazugebeten“, so der Krankentransport-Mitarbeiter.

„Alle Arbeiten dort waren von der Stadt und polizeilich genehmigt und wir hätten die Dokumente auch jederzeit parat gehabt“, erklärt dagegen eine Sprecherin der Produktionsfirma des Films „Ente gut“. Man habe umfangreiche Genehmigungen eingeholt, die eine Intervallsperrung von 5-10 mal 6 min. in der Stunde erlaubten. Man bedauere es, wenn es zu Unannehmlichkeiten gekommen sein sollte.

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