Ex-Landgerichts-Präsident und Chef der halleschen Opern-Freunde verstorben

22. Januar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Der frühere Präsident des Landgerichts Halle und Präisedent des Freundeskreises der Oper, Tilmann Schwarz, ist im Alter von 68 Jahren verstorben.

Schwarz war seit 1990 in leitender Funktion in der Justiz des Landes tätig. Von Anfang 2007 bis zu seinem Ruhestand stand er an der Spitze des Landgerichts Halle. Justizministerin Professor Angela Kolb würdigte die Verdienste des Juristen um den Aufbau der Justiz nach der Wende in Sachsen-Anhalt und sprach seiner Familie ihr Beileid aus.

Der aus Oldenburg stammende Jurist war nach seinem Studium von 1974 bis 1990 in Niedersachsen als Richter an verschiedenen Standorten tätig, zuletzt als Richter am Oberlandesgericht in Celle. 1990 wechselte er zunächst im Zuge einer Abordnung zur Verwaltungshilfe an das Bezirksgericht Halle.

1992 war Schwarz in den Landesdienst Sachsen-Anhalts gewechselt und wurde zum Vizepräsidenten des Bezirksgerichts Halle ernannt. Zum 1. September 1992 erfolgte die Ernennung zum Vizepräsidenten des Landgerichts Halle. Im Juli 2004 wechselte Schwarz dann nach Dessau, wo er zum Präsidenten des Landgerichts ernannt wurde. Anfang 2007 kehrte er nach Halle zurück, wo er die Leitung des Landgerichts übernahm.

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