Erste Flüchtlinge ziehen ins Maritim, weitere Ankünfte in den kommenden Tagen

16. September 2015 | Vermischtes | 643 Kommentare

Jetzt ist es amtlich. Die ersten 80 Flüchtlinge konnten am Mittwoch ihre Zimmer im Maritim-Hotel beziehen.
bus syrer
Gegen halb elf kamen zwei Busse aus Bayern direkt am Hotel an, an Bord syrische Flüchtlingsfamilien. Unter ihnen waren auch mehrere Kleinkinder und Babys. Sie werden in einem gesonderten Trakt des Hotels untergebracht. In die bisherigen Einzelzimmer mit 11 Quadratmetern wurden Doppeltstockbetten aufgestellt.

Die Polizei hatte bereits am Morgen ihre Präsenz am Hotel bereits verstärkt. Gegen 8.55 Uhr betraten mehrere Polizisten das Gebäude. Neun Polizeiautos sind am Gebäude stationiert, darunter auch von der Bundespolizei. Kurz nach elf Uhr besuchte auch Oberbürgermeister Bernd Wiegand die Neuankömmlinge. Er sagte es sei nicht auszuschließen, dass bereits in den kommenden Tagen weitere Flüchtlinge im Maritim ankommen.

Eigentlich sollte das Hotel erst zum 1. Oktober Flüchlingsunterkunft werden. Das Land brauchte aber schon eher Kapazitäten. Insgesamt sollen im Maritim-Hotel den Plänen zufolge ab 1. Oktober 740 Flüchtlinge in Zwei- oder Vierbettzimmern untergebracht werden. Ein Großteil der bisherigen Belegschaft von 80 Mitarbeitern bekommt von Maritim deshalb Angebote in anderen Einrichtungen des Hotels, was einen Umzug dieser Menschen zur Folge haben dürfte. Nur einige Mitarbeiter des technischen Personals verbleiben in dem 50 Jahren alten Plattenbau.

Die Stadt Halle (Saale) wird in zwei Wochen zudem drei weitere Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge vergeben, die Verträge klar machen. Insgesamt 450 Plätze sind in Halle-Neustadt vorgesehen. Private Betreiber hatten sich mit Gebäuden an der Magistrale und der Wolfgang-Borchert-Straße beworben. Der städtische Vermieter GWG hatte sie im Vorfeld verkauft. Ursprünglich waren sie zum Abriss vorgesehen. Bislang verfügt Halle über 7 Gemeinschaftsunterkünfte mit 1.100 Plätzen. Weitere 900 Asylbewerber leben in normalen Wohnungen. „Momentan sind 87 Plätze mit Stand gestern frei“, so Wiegand. Er strebt deshalb weitere Vereinbarungen zur Anmietung von Wohnungen an. Die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) stellt bereits insgesamt 630 Wohnungen bereit. Mit der GWG und privaten Vermietern und Genossenschaften soll es dies ebenfalls geben.

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    Beiträge
  • #183639

    Anonym

    Welche Bürgermeister in NRW können es denn.

    Die Bürgermeister so ziemlich aller Großstädte (> 100.000 Einw.). Heidi @heiwu meinte offenbar den von unserem Kleinsten so getauften „GröBaZ“ Wiegand. Das ist der Oberbürgermeister von Halle.

    Nun aber zurück zum Thema, auch wenn die Transall ein faszinierendes Flugzeug ist.

    #183642

    In Halle gibt es wie man sieht viele leerstehende Immobilien, das erleichert natürlich die Unterbringung von Flüchtlingen, auf Zelte, Container etc. muss in Halle nicht ausgewichen werden.
    Diese Möglichkeit besteht in den alten Bundesländern weniger und die bekommen wegen ihrer Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft auch mehr zugewiesen.
    Nich umsonst hißt der grüne Bürgermeister in Tübingen in Sachen Flüchtlinge die weiße Fahne.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-boris-palmer-will-fluechtlingszahlen-begrenzen-a-1058657.html

    #183644

    Vielerorts beklagen die Freiwilligen, dass sie bei der Flüchtlingsversorgung auf sich allein gestellt und am Limit sind. Die Kommunen haben nur beschränkt eigene Kräfte und externe Firmen kosten Geld.

    #183645

    Anonym

    Dann stell auch du dein Können und deinen Sachverstand zur Verfügung. Damit Halle weiterhin den Anforderungen gewachsen bleibt!

    #183720

    @all Der jetzige Ausländeranteil ist, berechnet auf die hallesche Bevölkerung, und den verfügbaren Wohnraum, aus meiner Sicht nicht das Problem.

    Im Bezug auf die gesamte Republik sind im Osten relativ wenig Ausländer, ein wenig mehr Farbe schadet nicht.

    Allerdings sind die Perspektiven auch schwächer, als im Rest der Republik.

    Deswegen wollen ja soviele Migranten an die „Hotspots“ der Republik, und verschärfen dort die Wohnraumproblematik.

    Der hiesige Deichgraf kann vielleicht für genug Wohnraum sorgen, für berufliche Perspektiven dafür umso weniger.

    In mancher nordrheinwestfälischen Stadt, und umso mehr in bayerischen Städten ist es umgekehrt. Mehr Jobperspektiven, weniger Wohnraum.

    Ganz allgemein gilt: Ein Glas Cabernet ist Genuß, 10 Glas Verdruß.

    (Falls auf den letzten Satz doofe Anspielungen kommen, sofort löschen, liebe Tipp-Ex-Fetischisten)

    #183732

    „In den vergangenen Jahren haben muslimische Gemeinden dank der Almosensteuer über 600 Milliarden Euro eingenommen. Nach Einschätzungen der EU-Kommission könnte schon ein Prozent davon die Lücke für humanitäre Fluchtlingshilfe decken. “
    http://www.n-tv.de/politik/Arabische-Welt-koennte-Finanzluecke-schliessen-article16184911.html
    Die EU könnte ja auch die Milliarden nehmen, die in die Ukraine gepumpt werden.

    #183733

    Anonym

    Das sind Leute ohne demokratische Vorbildung und mit ausgesprochen niedriger Toleranz allem gegenüber was nicht in ihr Weltbild passt. Kennt man ja aus einer Zeit von 1933 bis 45.

    Auf welcher Seite stand „man“ da? War „man“ in der Zeit in Deutschland oder vielleicht in Südamerika? Ist „man“ wirklich schon so alt? Wann und wo hatte „man“ seine demokratische Vorbildung?
    Außerdem verwenden Realitätsverweigerer Tippex und keine Tinten-Killer am Monitor, wegen Gewaltfreiheit und Gutmensch. Kennt „man“ ja sicher.

    #183739

    http://www.welt.de/debatte/article147900547/Merkels-elftes-Schaffensgebot-loest-die-Probleme-nicht.html

    „Tübinger Bürgermeister Boris Palmer (Grüne) zur Flüchtlingskrise!“

    „Widerspruch ist jetzt eine Bürgermeisterpflicht“

    #183741

    Der grüne Bürgermeister Boris Palmer von Tübingen hat aber den Dummschwätzern von MOMA gut entgegengehalten.

    #183746

    Anonym

    den Dummschwätzern von MOMA

    Teil doch wenigstens mit, was der Boris so schön gesagt hat, wenn du schon nicht den Bezug zum Thema herstellen kannst.

    Es wäre besser, du machst ein eigenes Thema auf: „Farbspektrum sieht fern“ in der Bunten Ecke wäre ganz passend.

    #183747
    #183748

    Es wäre besser, du machst ein eigenes Thema auf: „Farbspektrum sieht fern“ in der Bunten Ecke wäre ganz passend.

    Untermalt mit Arveds Säuselzeug. Eine feine Kuschelecke.

    #183749

    Anonym

    Kannst ja nicht mal guhgeln

    Es geht darum, den Bezug zum Thema herzustellen. Dazu gehört offenbar mehr als das Internet-ABC. Das schaffst du! Ich glaube an dich.

    Auch weiß ich,dass du schon länger den PC-Führerschein hast. Sei aber trotzdem etwas sparsamer mit der Überheblichkeit in diesem Bereich.

    #183750

    Ich habe noch in keinem Forum erlebt, dass Zitatfälschungen von der Administration geduldet werden.

    #183751

    Anonym
    #183764

    Anonym

    den Dummschwätzern von MOMA

    Jetzt habe ich mir das Interview mit Boris mal angesehen. Mit „die Dummschwätzer von MOMA“ ist die Moderatorin Frau Link gemeint? Da habe ich keinen Dummschwatz herausgehört.
    Und Boris hat „entgegen“ gehalten? Er hat die Fragen von Frau Link beantwortet. Nämlich wie sich für ihn die Situation in Tübingen darstellt.

    In Halle muss (bisher) kein Neubau zur Unterbringung errichtet werden. Da braucht’s auch kein „Wohnbaubeschleunigungsgesetz“.

    Interessant ist auch sein Ausdruck „Pegida-Faschisten“.

    #183771

    Sagisdorfer, dass man dir Fälschungen durchgehen lässt, kann ich mir nur mit einer Sockenpuppe erklären.

    #183773

    Interessant ist auch sein Ausdruck „Pegida-Faschisten“.

    Das ist ein politischer Kampfbegriff, den er als Politiker der Grünen aus politischen Erwägungen heraus (nicht zwangsläufig weil er so ein Krakeeler ist) sagen muss, um sich eindeutig abzugrenzen und die Wogen um seine eigentlichen Aussagen bei seinen Parteifreunden und Kollegen etwas zu glätten. Sonst gibt’s wieder ein paar Spinner, die ihm vorwerfen „die rechte Klaviatur“ zu spielen und sich nicht eindeutig genug von „Faschisten“ und „Rassisten“ abzugrenzen.

    #183775

    Anonym

    als Politiker der Grünen aus politischen Erwägungen heraus

    Demnach wird in Tübingen also „richtige“ Politik gemacht, wenn auch nur auf Druck von oben. Bestätigt ja den Vorteil eines parteilosen OB.

    Wenn sich unser Stadtoberhaupt nun gegen AfD und Pegida positioniert, tut er das auch aus politischen Erwägungen?

    kann ich mir nur mit einer Sockenpuppe erklären.

    Jeder nutzt andere Hilfsmittel. 🙂

    #183824

    Jeder nutzt andere Hilfsmittel.

    Wenigstens gut, dass du es zugibst.

    #183837

    Anonym

    Ich kann’s mir ohne Puppen erklären. Aber danke für den Einblick in deine Welt! 🙂

    #183959

    Alltägliches in der Berliner Lageso.
    Zum Glück das die Asylanten immer ihre Handys zur Stelle haben, um die Gewalt der Nazis gegen die armen Flüchtlinge aufzunehmen.

    https://www.youtube.com/watch?v=iMfTILcZYZc

    #183960

    Anonym

    an der österreichischen Grenze.

    Berliner Lageso.

    Und nun zum Thema zurück.

    #183962

    Alltägliches in der Berliner Lageso. Zum Glück das die Asylanten immer ihre Handys zur Stelle haben, um die Gewalt der Nazis gegen die armen Flüchtlinge aufzunehmen.
    https://www.youtube.com/watch?v=iMfTILcZYZc

    … Und irgendwo zwischen Österreich und Berlin in Bayern wurde eine gewaltbereite Nazikameradschaft hops genommen. Bring doch mal ein video wie Syrer an der supermarktkasse vorbeilaufen ohne zu bezahlen. Wenn möglich aus Halle. Dutzende Augenzeugen – einer wird doch endlich mal das Handy gezückt haben und sich beim örtlichen Halle-lügts den Ritterschlag abholen wollen. Und jetzt hacken zusammen!

    #183969
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