Entwarnung: mutmaßliche Bombe in Halle (Saale) ist keine

20. September 2012 | Vermischtes | Keine Kommentare

Erinnerungen an den Oktober 2011 wurden wach, als nach einem Bombenfund am Elisabethkrankenhaus weite Teile der halleschen Innenstadt gesperrt werden mussten. Von einem solchen Szenario bleibt Halle diesmal verschont.

Gegen 15 Uhr hatte sich ein Hallenser an die Behörden gewandt und berichtet, dass er vermeintlicherweise bei Bauarbeiten in den siebziger Jahren auf dem Schulhof der Diesterwegschule in der Diesterwegstraße eine Bombe im Erdreich erkannt habe. Das Areal wurde darauf umgehend von Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht.

Signale der Metalldetektoren ließen im Erdreich in etwa zwei Meter Tiefe auf Metallmengen ähnlich einer 5-Zentner-Bombe schließen. Im Zuge der Untersuchung des mutmaßlichen Bombenlageortes wurde gegen 19.30 Uhr vorsorglich der städtische Krisenstab einberufen. Die Ausschachtung und Freilegung des georteten Objekts förderte jedoch eine alte Gussrohrleitung zu Tage. Gegen 20 Uhr wurde durch die Experten des Kampfmittelbeseitungsdienstes Entwarnung gegeben und der zusammengetretene Krisenstab aufgelöst. Der morgige Schulbetrieb in der Diesterwegschule ist uneingeschränkt sichergestellt.

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