„Ein Erfolgsmodell“: Jugendfeuerwehr Halle wählt neuen Vorstand

14. Februar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Statt am Computer rumzuhängen üben sie Löschangriffe, die 132 Jungen und Mädchen der Kinder- und Jugendfeuerwehr Halle. Am Samstag schickten sie ihre Vertreter zu ihrer alle zwei Jahre stattfindenden
Delegiertenversammlung.

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Dabei ging es um die Wahl eines neuen Vorstands. Dabei setzten die Deligierten auf Kontinuität. Stadtjugendfeuerwehrwartin bleibt Franziska Künzelmann von der Wehr in Trotha. Als Stellvertreter steht ihr Denis Kaltenbach aus Lettin zur Verfügung. Für die Bildungsarbeit zeichnet sich Fabian Kirchhoff (Büschdorf) verantwortlich, für Wettbewerbe Viola Schreck (Ammendorf), Lager und Fahrten Henning Fanter (Lettin), Kinderfeuerwehr Franziska Gründling (Lettin), Kassenwart Ilona Angermann (Neustadt), Kassenprüfer 1 Mario Fürste (Büschdorf), Kassenprüfer 2 Christoph Kramer (Büschdorf) und Schriftführer Manuela Bartsch (Trotha). Stefan Diewock (Lettin) wurde als Delegierter für den Jugendfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt gewählt. Außerdem gibt es einen neuen Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit. Hierum wird sich künftig Michael Kreyser (Passendorf) kümmern.
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Robert Pulz, Fachbereichsleiter Feuerwehr der Stadt Halle, lobte das professionelle Auftreten der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Er kenne aus seiner Arbeit aus anderen Städten Beispiele, bei denen es keine Wahl gab, sondern die Verantwortlichen im stillen Kämmerlein bestimmt wurden. Für Pulz ist die Kinder- und Jugendfeuerwehr „ein Erfolgsmodell“. Dies zeigen auch die steigenden Mitgliederzahlen, schließlich hatte die Jugendfeuerwehr 1991 mit 69 Mitgliedern angefangen. Pulz hob zudem hervor, dass der Übergang in Halle von der Jugendfeuerwehr zum aktiven Dienst fließend sei.

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„Wir machen es mit 112 Prozent Überzeugung“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwartin Franziska Künzelmann zum Abschluss. Allerdings hatte sie auch noch einen Wunsch an die Wehren. Derzeit bringe sich vor allem Lettin ein, zum Beispiel bei der Absicherung von Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr. Hier wünscht sie sich auch mehr Engagement anderer Wehren. Zudem kündigte sie eine Überarbeitung der Wahlordnung an. Künftig soll auch der Bereich der Kinderfeuerwehr Stimmrechte erhalten.

Und auch die Politik nimmt die Kinder- und Jugendfeuerwehr war. Oberbürgermeister Bernd Wiegand sprach ein Grußwort. Auch die Stadträte Marion Krischok (Die Linke) und Andreas Scholtyssek (CDU) waren anwesend.

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