Doku über Cantor: Südkoreanisches Fernsehen in Halle

9. April 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Halle sieht sich als Händelstadt. Doch die Stadt hat noch mehr Berühmtheiten zu bieten. Ein fünfköpfiges Drehteam aus Südkorea spürt zum Beispiel dem Wirken des Mathematikers Georg Cantor (1845-1918) in Halle nach.

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Gedreht wird noch bis Samstag für eine fünfteilige Dokumentation im Südkoreanischen Fernsehen, voraussichtliche Ausstrahlung ist für Ende 2015 geplant. Cantor lebte und arbeitete knapp 50 Jahre in Halle und starb 1918 auch in der Saalestadt. Er entwickelte während seiner Tätigkeit an der halleschen Universität die Theorie unendlicher Mengen und begründet damit eine Grundfeste der heutigen Mathematik.

Neben allgemeinen Stadtansichten von Halle hat das Filmteam um die beiden Autoren Kim Hyung Joon und Kim Bokjung einen gut gefüllten Drehplan. So wurden Mathematikvorlesungen am Mathematischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in den Franckeschen Stiftungen besucht. Sie interviewen Prof. Dr. Karin Richter von der Georg-Cantor- Vereinigung e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
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Weitere Stationen sind das Wohnhaus des Mathematikers in der Händelstraße, das Melanchtonianum auf dem Universitätsplatz, das Georg-Cantor-Gymnasium in der Torstraße, das Georg Cantor-Haus am Mathematik Institut in Heide-Süd, die Nervenklinik des Universitätsklinikums in Kröllwitz sowie sein Grabstein auf dem Giebichenstein-Friedhof.

Nach Halle geht es für die Koreaner nach Göttingen auf den Spuren des Mathematikers Carl Friedrich Gauss. Insgesamt ist die TV-Crew mehrere Monate in Europa für das Südkoreanische Fernsehen unterwegs.

Mehr Informationen Georg Cantor in Halle:
www.cantor-vereinigung.uni-halle.de/historie

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