„Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland“: Sonderausstellung im Roten Ochsen in Halle

5. August 2014 | Vermischtes | 3 Kommentare

Am Tag des Mauerbaus, dem 13. August, eröffnet in der Gedenkstätte Roter Ochse in Halle (Saale) die Sonderausstellung „Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland“. Zu sehen ist die Schau bis 5. September.

Die Ausstellung, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie den Zeitungen BILD und Die Welt, zeigt die nach Ende des Zweiten Weltkrieges einsetzende Entwicklung in Deutschland, die zum Bau der Mauer in Berlin und die damit verbundene Schließung der gesamten innerdeutschen Grenze führte. Was die Teilung Deutschlands an Leid mit sich brachte, wie sie überwunden wurde und welches Glück der Mauerfall den Menschen in jenem denkwürdigen November 1989 bescherte, verblasst allmählich im Bewusstsein der Nation.

Eindrucksvolle Fotos und prägnante Texte auf 20 Ausstellungstafeln verteilt rekonstruieren einzelne Ereignisse und setzen sie gleichzeitig in einen historischen Zusammenhang. Die Exposition über diesen Teil deutscher Geschichte weckt Erinnerungen bei den Menschen, die diese Zeit erlebt haben und sorgt für Kenntnisse bei jungen Leuten, die sie nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten der Gedenkstätte „Roter Ochse“ besichtigt werden. Der Eintritt in die Gedenkstätte ist frei.

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