Demo für alternative Wohnprojekte und gegen Flüchtlings-Abschiebung

13. Juni 2014 | Vermischtes | 2 Kommentare

„Nie wieder Deutschland“, „Kein Frieden mit Antisemiten“ … rund 70 Personen aus dem linken Spektrum zogen am Freitagnachmittag bei einer „Freiraumdemo“ durch die hallesche Innenstadt.

Bei der Veranstaltung ging es zum einen um eine Solidaritätskundgebung für den March for Freedom nach Brüssel und für den von Abschiebung bedrohten Flüchtlingsaktivisten Abdoul Kaboré. Die Teilnehmer fordern Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für alle Asylsuchenden, Stopp der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa, dauerhafte Aufenthaltspapiere, Stopp der Inhaftierung und Abschiebungen von Migranten, geiche Arbeitsbedingungen für Alle, gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für Alle, Recht auf Bildung und auf Arbeit, Stopp der imperialistischen Politik Europas, kein Freihandelsabkommen und keine NATO-Kriege sowie die Abschaffung von Frontex, Eurosur und anderen Anti-Migrationspolitiken.

Zweites Thema war Werbung für alternative Hausprojekte wie beispielsweise das Reil 78 in der Reilstraße. „In erster Linie wollen wir verdeutlichen, was wir unter einem ‘Freiraum’ verstehen und wieso er für uns wichtig ist! Das fängt damit an, dass wir die freie Entfaltung des Individuums in den Vordergrund rücken wollen, da wir finden, dass diese in unserer Gesellschaft nicht möglich ist“, heißt es im Aufruf. Man wolle den umstehenden Menschen zeigen, „dass es Leute gibt, die ein anderes Zusammenleben anstreben. Ein Zusammenleben fernab von kapitalistischer Verwertungslogik, von Ausschlussmechanismen, die nichts weiter als pure Menschenverachtung bedeuten.“

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