CeBIT: Uni Halle präsentiert Hochwasser-Hilfe per Smartphone-App

11. März 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Nächste Woche startet die Computer- und Technikmesse CeBIT. Und auch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist vom 16. bis 20. März in Hannover mit dabei und präsentiert zwei neuen Gründerideen: der Plattform Crowdsell.de, die jungen Unternehmen ein Gesicht geben und Internetnutzer spielerisch für neue Produkte begeistern will, sowie der Smartphone-App „Hands2Help“, die Hilfe, etwa bei Hochwasser, richtig koordinieren soll.

Begleitet werden die Jungunternehmer vom Univations Gründerservice der MLU, der Studierende und Wissenschaftler dabei unterstützt, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Zwei Gründungsberater stellen in Hannover die Angebote sowie erfolgreiche Beispiele der gelebten Gründungskultur vor.
Unterstützung bei der Entwicklung der Geschäftsidee erhielt auch das vierköpfige Team der Crowdsell GmbH, das sich am 18. und 19. März auf der CeBIT mit seinem neuartigen Vertriebskonzept vorstellt. Junge Unternehmen sollen durch die spielerische Onlinevermarktung ihrer Produkte schnell bekannter werden und eine große Community begeistern können. Dazu tragen sie auf der Crowdsell-Plattform Wettbewerbe aus und verlosen unter den Teilnehmern Preise.
„Auf der CeBIT haben wir die Chance mit vielen innovativen und jungen Unternehmen in Kontakt zu treten. Für Anbieter von Onlineservices, Apps und IT-Lösungen eignet sich unsere Plattform ideal, um potenzielle Kunden anzusprechen und zu gewinnen“, sagt Franziska Prill, Marketingverantwortliche bei Crowdsell.

Eine innovative App stellt ein junges Entwicklerteam um Prof. Dr. Stefan Sackmann vom Lehrstuhl für betriebliches Informationsmanagement an der MLU in Hannover vor. Mit „Hands2Help“ entwickelten sie während des Hochwassers im Sommer 2013 in Mitteldeutschland eine App, die Hilfsgesuche der Behörden und Hilfsangebote aus der Bevölkerung spontan und ohne vorherige Registrierung erfasst und automatisch die „richtigen“ Helfer für einen Einsatz ermittelt. Den zuständigen Behörden soll damit ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, um Freiwillige zentral zu koordinieren.

Zum wiederholten Male präsentiert sich auf der CeBIT auch ein Gemeinschaftsprojekt der MLU mit der Gesellschaft innovativer Systeme aus Halle zur sicheren Verwahrung persönlicher Daten über biometrische Merkmale und Smartcards.

Die drei Projekte finden Sie auf der CeBIT in Halle 9, Stand B 18. Die Präsentation findet im Rahmen des Auftritts „Forschung für die Zukunft“ der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt.

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