CDU fragt nach dem Ratshof-Paternoster: Umbau würde eine halbe Million Euro kosten

28. November 2014 | Vermischtes | 10 Kommentare

Seit 2011 schon läuft der Paternoster im Ratshof nicht mehr. Vor zwei Jahren hatte dies schon einmal die CDU-Stadtratsfraktion beschäftigt. Doch so eine Antwort gerät in Vergessenheit, so fragt CDU-Rat Andreas Scholtyssek noch einmal nach. „Aus welchen Gründen ist der Paternoster im Ratshof seit Jahren außer Betrieb?“, will er wissen.

Es sind Sicherheitsgründe. Das Gewerbeaufsichtsamt hatte die Anlage stillgelegt. Eine Möglichkeit, den 1929 eingebauten und heute unter Denkmalschutz stehenden Paternoster doch noch am Laufen zu halten, sind einige Umbauten. So müsste dafür gesorgt werden, dass nur Personen die Anlage mit ihren zwölf Kabinen nutzen dürfen, die vorher eine sicherheitstechnische Einweisung erfahren haben. Regeln könnte man das über ein Schranken- und Chipkartensystem als Zugangsvoraussetzung. Auch Notausschalter müssten eingebaut werden. Der Umbau würde eine halbe Million Euro kosten. Geld, das die Stadt an anderer Stelle braucht. Zudem könnten auch dann normale Besucher des Ratshofs den Paternoster nicht nutzen.

Seit 1974 dürfen keine neuen Paternosteraufzüge in Deutschland mehr in Betrieb genommen werden. Eigentlich war eine Stilllegung aller noch in Deutschland verbliebenen Anlagen bis 2004 vorgesehen, nach Protesten wurde davon aber zunächst Abstand genommen.

Im kommenden Stadtrat wird die neuerliche Frage der CDU dann thematisiert.

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