Brandschutz an 46 von 68 Schulen mangelhaft

26. November 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

An 46 der insgesamt 68 Schulen in Halle (Saale) ist der Brandschutz mangelhaft. Das geht aus einer Informationsvorlage der Stadtverwaltung hervor.

Demnach ist nur an 17 Gebäuden der Brandschutz laut Bauordnungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt gegeben, an vier weiteren Schulen ist zumindest eine Grundsicherung vorhanden. Für die Schule in der Rainstraße ist noch keine Bewertung erfolgt, der Standort soll aber auch als Schule aufgegeben werden.

Alles in Ordnung in Sachen Brandschutz ist demnach an den Grundschulen Büschdorf, Diesterweg, Dölau, Kröllwitz, Lilien, Neumarkt, Nietleben, „Ulrich von Hutten“ und Wittekind, der Sekundarschule „Heinrich Heine“, der KGS „Wilhelm von Humboldt“, dem Georg-Cantor-Gymnasium, dem Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“, den Sportschulen, der Pestalozzischule sowie den Berufsschulen „J. C. v. Dreyhaupt“ in der Oleariusstraße und der BbS V in der Klosterstraße. Das Gebäude Rainstraße wurde noch nicht bewertet. Die Grundsicherung ist teilweise vorhanden bei der BbS IV „Friedrich List“ an beiden Standorten, der BbS „Gutjahr“ an beiden Standorten sowie der BbS V am Universitätsring.

An der Grundschule „Albrecht Dürer“ ist eine Instandsetzung im Rahmen des Stark III-Programms geplant, ebenso an der Grundschule „Am Ludwigsfeld“, Hans-Christian Andersen, Kastanienallee und der Auenschule. An der Grundschule „Am Heiderand“ soll die Instandsetzung über das Programm EFRE erfolgen. Geprüft werden soll die Einordnung in künftige Vorhaben der Grundschulen Kirchteich, Friedenschule (Obergeschoss ist wegen fehlendem Brandschutz gesperrt), Hanoier Straße, Heideschule, Kanena/Reideburg, Radewell, Rosa Luxemburg, Wolfgang Borchert und Zollrain. Bei der Grundschule „Am Ludwigsfeld“ laufen die Arbeiten und sollen im Sommer 2014 abgeschlossen sein. Die Grundschule „August Hermann Francke“ wurde schon 2002 saniert. Allerdings gibt es keinen zweiten Rettungsweg für die Obergeschosse. Dies sei auch ohne erhebliche Eingriffe in die Belange des Denkmalschutzes nicht möglich. Eingeordnet aber noch nicht ausgeführt sind die Grundschulen Diemitz / Freiimfelde, Frohe Zukunft, Johannesschule und Karl Friedrich Friesen. Die Sanierung der Turnhalle der Grundschule Silberwald ist für 2016 eingeplant.

Bedarf gibt es auch bei den Sekundarschulen. So muss die Sekundarschule „August Hermann Francke“, die 2003 saniert wurde, an die aktuelle Bauordnung angepasst werden. Dafür wird die Einordnung in künftige Vorhaben geprüft. Gleiches gilt für die Sekundarschule Halle-Süd. Derzeit saniert wird die Reil-Sekundarschule, so dass hier das Brandschutzproblem bald gelöst wird. Die Sekundarschule Kastanienallee ist ins Stark III-Programm eingeordnet,

Der Brandschutz am Christian-Wolff-Gymnasium und dem Südstadt-Gymnasium soll im Schuljahr 2014/15 verbessert werden, beim Johann-Gottfried- Herder-Gymnasium steht ohnehin die umfangreiche Sanierung an.

Bei den Förderschulen steht in den nächsten Jahren ohnehin eine Zusammenlegung an. In diesem Zusammenhang hofft die Stadt auf Stark III-Fördermittel des Landes für die Einrichtungen „Albert Liebmann“, „Astrid Lindgren“ und Makarenkoschule. Die Fröbelschule soll ebenfalls in das Stark III-Programm eingeordnet werden. Die Einordnung in künftige Projekte wird bei „Helen Keller“ und der Schule am Lebensbaum geprüft. Keine Maßnahmen sind bei „Janusz Korczak“, „Christian Gotthilf Salzmann“ und der Sprachheilschule geplant, weil diese Standorte nicht fortgeführt werden sollen. Für die Comeniusschule liegen Planungen sowie die Baugenehmigung vor, müssen aber noch umgesetzt werden.

Auf Stark III-Mittel hofft die Stadt zudem bei der BbS III J.C. v.Dreyhaupt am Standort Dreyhauptstraße. Beim Kolleg/Abendgymnasium wird die Einordnung in zukünftige Maßnahmen geprüft.

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