Bomben in Heide-Süd wurden vergraben

21. November 2014 | Vermischtes | 3 Kommentare

Die beiden 50-Kilo-Bomben, die am Donnerstag in Heide-Süd gefunden worden, sind dort zuvor vergraben worden. Zu dieser Einschätzung kommt Axel Vösterling vom Technischen Polizeiamt.
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Anlass für diese Feststellung ist die Tatsache, dass die Leitwerke noch vorhanden waren. Es handelt sich also nicht um abgeworfene Blindgänger. Unklar ist jedoch, wer die Fliegerbomben wann dort vergraben hat. Möglich wären deutsche Soldaten, die kurz vor der Kapitulation Munition loswerden wollen. Doch auch die Rote Armee, die das Gelände später nutzte, kommt in Frage.

Unklar bleibt jedoch, warum die dicht unter der Erdoberfläche liegenden Bomben nicht schon eher gefunden worden. Denn das gesamte ehemalige Kasernengelände war vor der Erschließung für viele Millionen Euro auf Sprengstoff und Chemikalien untersucht worden.

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