Bereits 16 Masern-Fälle in Halle: Stadt empfiehlt Impfung

6. Mai 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Mittlerweile sind in Halle (Saale) bereits 16 Fälle von Masern aufgetreten, darunter am Giebichenstein-Gymnasium. Auch zwei weitere Schulen und eine Kita sind betroffen, informiert die Stadtverwaltung. Die erkrankten Personen verfügen demnach alle über keinen oder keinen ausreichenden Impfschutz. Deshalb weist der städtisch Fachbereich Gesundheit erneut auf die Schutzmöglichkeit durch Impfung hin.
masern
Masernerkrankungen beginnen mit Symptomen wie hohem Fieber, Husten und Schnupfen. Bereits dann kann der Erkrankte andere Personen anstecken. Der typische Ausschlag zeigt sich erst nach einigen Tagen. Die Ansteckungsfähigkeit bleibt nach Abklingen des Ausschlages noch einige Tage bestehen.
Masernviren gehören zu den Erregern, die sich besonders leicht verbreiten. Es genügt, sich kurz mit einem an Masern Erkrankten in einem Raum aufzuhalten. Bei nicht vorhandenem oder nicht ausreichendem Impfschutz, führt die Aufnahme von Masernviren fast immer zur Erkrankung.

Besonders gefürchtet sind mögliche lebensbedrohliche Gehirnhautentzündungen, welche als Spätfolge auftreten können.

Damit sich die Erkrankung nicht weiter ausbreiten kann, ist es notwendig, dass sich möglichst viele Personen gegen Masern impfen lassen. Nur so können Säuglinge, die frühestens mit 9 Monaten oder Personen, die krankheitsbedingt überhaupt nicht geimpft werden können, geschützt.
Vollständiger Impfschutz besteht nach zwei Masernimpfungen. Wer früher die Masernerkrankung durchgemacht hat, kann nicht wieder an Masern erkranken.

Alle Hallenser werden gebeten, ihren Impfschutz zu überprüfen. Bestehen Zweifel oder Fragen, wird empfohlen, den Hausarzt bzw. bei Kindern den Kinderarzt aufzusuchen.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben