8 Millionen Euro Städtebau-Mittel für Halle, Blick hinter die Kulissen am Samstag

8. Mai 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Zum Tag der Städtebauförderung lädt die Stadt Halle (Saale) am Samstag, dem 9. Mai 2015, von 10 bis 16 Uhr, zu Besichtigungen von Baustellen und einer Ausstellung ein.

Die Ausstellung in der Kirche der ehemaligen Landesheilanstalt im Ernst-Grünfeld-Weg informiert über die Entwicklung der früheren Garnison „Heide-Süd“. Ein Rundgang durch die Schau mit dem Beigeordneten für Stadtentwicklung und Umwelt, Uwe Stäglin, beginnt um 11.30 Uhr. Baustellenführungen finden in der künftigen Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, jeweils um 12, 13, 14 und 15 Uhr statt. Geführte Besichtigungen der Fachwerkhäuser in der Mittelstraße 17 bis 18 sind um 13 und 15 Uhr möglich. Der Neubau der Grundschule St. Franziskus in der Murmansker Straße 13 kann um 13 und um 15 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei.

Halle (Saale) hat im vergangenen Jahr 8 Millionen Euro für die Freiflächengestaltungen am Uniring, Schülershof und Mühlgraben, die Erneuerung und den Bau von drei Spielplätzen in Halle-Neustadt sowie den Umbau der Steintorschule zur Jugendherberge erhalten.

Das Land Sachsen Anhalt hat in den Programmen der Städtebauförderung gemeinsam mit dem Bund und der EU seit 1991 rund 2,7 Mrd. Euro an Fördermitteln für die Finanzierung von Investitionen in den Kommunen bereitgestellt. Zuzüglich der Mindesteigenanteile der geförderten Kommunen in Höhe von insgesamt 833 Mio. Euro konnten die Kommunen somit Investitionen in Höhe von über 3,5 Mrd. Euro tätigen. Die Bewilligung, Auszahlung und Prüfung der recht- und zweckmäßigen Verwendung obliegt dem Landesverwaltungsamt. Zuwendungsempfänger sind ausschließlich die Städte und Gemeinden des Landes. Diese können die Fördermittel an Private weiterreichen.

„Jeder Euro Fördermittel generiert bis zu 8 Euro weitere Bauausgaben und Investitionen. Dadurch ergibt sich ein Bauvolumen von ca. 21 Mrd. Euro, welches durch die Städtebauförderung im Land seit 1991 aktiviert worden ist. Eine stolze Summe, die zeigt, was Fördermittel tatsächlich bewirken können.“, so Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt.

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