1000 Unterschriften für den Erhalt der Japanologie in Halle

18. November 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

Wegen der geplanten Kürzungen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht auch die Japanologie vor dem Aus. Das wollen sich die Studenten nicht gefallen lassen. Sie haben deshalb vor zwei Wochen eine Petition gestartet. 1.000 Unterschriften sind bereits zusammengekommen, die am Mittwoch an den Rektor übergeben werden.

Die Japanologie in Halle hat mehr als 250 Studierende, den einzigen deutsch-japanischen Doppel-Master-Studiengang und exzellente Forschung vorzuweisen. Durch die Leistungen der Japanologie seien auch viele Drittmittelgeber bereit, das Fach zu fördern, so dass die Japanologie in Halle nur zu einem geringen Teil durch den Landes- bzw. Universitätsetat finanziert werden muss, erklären die Initiatoren. Außerdem trägt sie durch ihre vielen Austauschabkommen und Partnerschaften mit japanischen Spitzenuniversitäten sowie auch die japanischen Studenten, die nach Halle kommen, erheblich zur Internationalisierung und zum Kulturaustausch von Halle bei.

Die große Resonanz ist nach Angaben der unter anderem darauf zurückzuführen, dass durch die Universitätspartnerschaften seit Jahren japanische Studenten nach Halle kamen. Schon die Gründung der Japanologie in Halle kam durch eine enge Verbundenheit mit Japan zustande; Anfang der 1990er Jahre wurde die Gründung durch die Förderung der Mitsubishi-Stiftung ermöglicht. Die Japanologie ist also ein großer Gewinn für Halle und das Land Sachsen-Anhalt, sowohl überregional als auch international.

Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-japanologie-an-der-martin-luther-universitaet-halle-wittenberg

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