„Bilder des Waldes“

23. Januar 2020 | Veranstaltungen | 1 Kommentar

Am Samstag, 25. Januar 2020 um 15:00 Uhr, wird im Museum Petersberg die neue Sonderausstellung „Bilder des Waldes“ eröffnet.  Die Ausstellung der Galerie KunstLandschaft und dem GalerieVerlag Mitteldeutschland zeigt Malerei von Dorothea Fuhrmann, Annekatrin Müller, Jan-Peter Aurich, Hendrik Tauché, Ernst-Ulrich Jacobi, Peter Loose und Volker Seifert. Nach den Grußworten des Museumsleiters Bernd Hartwich führt der Galerist Robert Stephan in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgt Familie Schubach mit Violine und Bratsche.

Vom 25. Januar bis zum 23. Februar 2020 zeigen die Galerie Kunstlandschaft und der GalerieVerlag Mitteldeutschland – sie haben beide ihren Sitz in Halle – Werke der sieben Künstler Dorothea Fuhrmann, Annekatrin Müller, Jan-Peter Aurich, Hendrik Tuche, Ernst-Ulrich Jacobi, Peter Loose und Volker Seifert.

Die Ausstellung widmet sich der Thematik „Bilder des WaIdes“. Sieben Maler und zwei Holzbildhauer werden in faszinierender künstlerischer Breite insgesamt über 100 Werke im Museum Petersberg präsentieren.

Maler haben in neuer, alter und ältester Zeit immer wieder dieses flirrende Spiel seines Blättermeeres auf die Leinwand gebannt. Immer waren es Bilder, die das Naturverständnis ihrer Zeit spiegelten. Der Wald und seine Bäume sind dem Menschen ein Synonym für Natur und Ursprünglichkeit und waren ihm jahrhundertelang unheimlich und doch vertraut. Heute ist das Thema wieder aktuell – vielerorts stirbt der Wald aus verschiedensten Gründen.

Künstlerisch wertvolle Waldlandschaften zu malen, ist eine ganz besondere Herausforderung. Das plakative „Abmalen“ des Waldes ist hier nicht gemeint. Der Künstler kann sich zunächst an nichts .festhalten“, von keiner konkreten Form ausgehen – er ist aufgefordert eine Farb- und Formkomposition zu finden, die in einer ganz bestimmten, den Betrachter einbeziehenden, Stimmung münden wird. Wie transportiert er das vielschichtige menschliche Empfinden beim Anschauen einer Waldlandschaft, welches über das eigentliche Sehen und Erkennen weit hinausgeht?

Dorothea Fuhrmann schafft Bilder des Waldes, in der wir unsere persönliche Beziehung zu der Natur klären, und unsere Wahrnehmungsfähigkeit schulen können. In der Malerei von Annekatrin Müller stehen mystische Ausdrucksformen im Vordergrund und Hendrik Tauché erzählt mit seinen Bildkompositionen Geschichten und Märchen, die der Wald erzeugt. Der Dresdner Jan-Peter Aurich lehnt sich an die Meister der Romantik an, zeigt aber auch Bilder mit hohen Abstraktionsformen.

Mit seinen kraftvollen, ebenfalls stark abstrahierten Bildkompositionen führt uns Ernst-Ulrich Jacobi den wilden und teilweise urwaldhaften Oberharz vor Augen. Ganz anders die Pastelle von Peter Loose. Schon die Maltechnik Pastell weist auf Bilder hin, die durch farblich fein abgestufte Kompositionen Stimmungen wiedergeben, die die Natur dem Maler schenkte.

Die Ölbilder von Volker Seifert erfassen den Wald als eine Gesamtstimmung. Das Detail versenkt sich, löst sich in dem gesamten Bildraum auf, und formt sich mit anderen Details zu einem Ganzen.

Holzskulpturen von Clemens Reichstein und Ernst-Ulrich Jacobi geben dieser Ausstellung noch eine zweite Dimension.

Das Museum Petersberg ist täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email
Ein Kommentar

Kommentar schreiben