Auftakt für die Händelfestspiele fällt mit kostenlosem Konzert am Markt

29. Mai 2015 | Veranstaltungen | Keine Kommentare

Am Samstag starten in Halle (Saale) die Händelfestspiele. Diesmal gehen sie erstmals über drei Wochenenden. Motto ist „Händel und seine Interpreten“.
Händel4
Fünf Opern und zwei oratorische Werke werden aufgeführt. Schwerpunkt im kommenden Jahr ist “Händel und seine Interpreten. Erwartet werden zum Festival zahlreiche Stars der Klassikszene wie Christine Schäfer, Nathalie Stutzmann, Maria Espada, Franco Fagioli, die Lautten Compagney Berlin, die London Handel Players und das Ensemble Barucco aus Österreich. Als neue Spielstätte ist diesmal der Salzgrafenplatz dabei. Dort wird mit 58 Bläsern Händels Feuerwerksmusik aufgeführt, dabei wird auch ein barockes Feuerwehr zu sehen sein.

Mit einem öffentlichen Festakt am Händel-Denkmal werden die Händel-Festspiele 2015 am Samstag, dem 30. Mai 2015, eröffnet. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand wird die Anwesenden um 17 Uhr begrüßen und die Händel-Festspiele offiziell eröffnen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hält ein Grußwort. Es musizieren der Stadtsingechor zu Halle, das Blechbläserquintett Pfeiferstuhl Music Halle und das Kammerorchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Leitung von Clemens Flämig. Der Carilloneur Martin Stephan wird das Glockenspiel im Roten Turm klingen lassen.

Das festliche Eröffnungskonzert der Händel-Festspiele 2015 unter der musikalischen Leitung des Kreuzkantors Roderich Kreile beginnt am Samstag, dem 30. Mai 2015, um 20 Uhr in der Georg-Friedrich-Händel Halle (Saale). Das Händelfestspielorchester Halle und der Dresdner Kreuzchor spielen gemeinsam barocke Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Marc-Antoine Charpentier. Das Konzert – eine Koproduktion der Händel-Festspiele Halle (Saale) mit den Dresdner Musikfestspielen – wird vom Mitteldeutschen Rundfunk live im Radio übertragen.

“Kayleigh, is it too late to say I’m sorry?” – diese Rockballade der britischen Band „Marillion“ aus dem Jahr 1985 ist auch heute noch ein Hit mit absoluter Ohrwurmgarantie. Der ehemalige Sänger und Frontmann der Band, Derek William Dick alias Fish, ist der diesjährige Bridges to Classics Star und wird am 13. Juni 2015 um 21 Uhr in der Galgenbergschlucht live auf der Bühne stehen. Die Besucher dürfen sich natürlich auf „Kayleigh“ und viele andere Hits freuen. Marillion konnte sich mit Frontmann Fish als eine der einflussreichsten Bands des Neo-Prog etablieren, einer in den 1980er Jahren aufblühenden Form des Progressive Rock. Typisch für diesen Stil sind melodiebetonte Stücke, Synthesizer-Teppiche und Hall-Effekte auf Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Mit Frontmann Fish veröffentlichten Marillion vier Studioalben und hatten zahlreiche internationale Top-Hits, vor allem in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Unter der musikalischen Leitung von Bernd Ruf und zusammen mit der Staatskapelle Halle wird Fish die Brücke zwischen Klassik und Rock sowie Elektronik und Orchester schlagen und so einen einmaligen Sound in die Galgenbergschlucht bringen. Traditionell schließt das Open-Air-Konzert „Bridges to Classics“ mit einem fulminanten Feuerwerk am Nachthimmel. Ein Highlight der Händel-Festspiele, das man auf keinen Fall verpassen sollte!

Das Abschlusskonzert der Händelfestspiele in der Galgenbergschlucht mit Feuerwerk ist jedes Jahr eines der Highlights der Händel-Festspiele. Dieses Jahr können sich die Besucher auf zwei international renommierte Solisten freuen. Lydia Teuscher und Thorsten Grümbel musizieren am 14. Juni um 21 Uhr unter der Leitung von Jan-Michael Horstmann gemeinsam mit der Robert-Franz-Singakademie, dem Landesjugendchor Thüringen und der Staatskapelle Halle. Neben Werken von E. Elgar, W. A. Mozart und F. Mendelssohn Bartholdy wird traditionell Händels berühmte Feuerwerksmusik zu hören sein. Die Sopranistin Lydia Teuscher hat als Ensemblemitglied der Semperoper Dresden Partien wie Pamina (“Die Zauberflöte”) oder Susanna in Mozarts “Le nozze di Figaro” gestaltet, gastierte u.a. am Theater an der Wien, an der Komischen Oper Berlin und arbeitete mit namhaften Musikern und Ensembles zusammen wie René Jacobs, Sir Roger Norrington, Helmut Rilling bzw. der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Der Bassist Torsten Grümbel ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein und gastiert an großen Opernhäusern wie der Oper Frankfurt, Theater Basel, Nationaltheater Prag, die Staatsopern in München und Dresden, das Opernhaus Zürich u.a.m. Dabei sang er u.a. in “Tristan und Isolde”, der ” Zauberflöte”, “Don Carlo” und “Der fliegende Holländer”.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben