Vierspurige Merseburger Straße: Stadtrat soll sich im Februar entscheiden

10. Februar 2015 | Umwelt + Verkehr | 1 Kommentar

Zwei sich widersprechende Stadtratsbeschlüsse zur Merseburger Straße sorgen in der Stadtverwaltung für ein Dilemma. Die Bahn fordert bis 26. Februar eine Entscheidung zur Rosengartenbrücke.

Deshalb wird die Stadtverwaltung nun den Stadtrat vor die Wahl stellen. Laut Baudezernent Uwe Stäglin werde man dem Rat für die Februarsitzung eine entsprechende Vorlage unterbreiten. Hier sollen sich die Räte entweder zu einem Aufweitungsverlangen – also einer größeren Brücke bekennen, oder den Beschluss zur Vierspurigkeit aufheben lassen.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand machte klar, dass ohne Entscheidung die Bahn die kleinere Brücke bauen wird. Zudem begrüßte er das deutliche Schreiben der Bahn, in dem auch von Regressforderungen die Rede ist. „Die Entscheidung kann nicht über Monate hinausgezögert werden“, so Wiegand. Der Stadtrat hatte vor einem Jahr beschlossen, dass die Merseburger Straße vierspurig bleibt. Im Dezember jedoch beschlossen die Räte, die dafür nötige größere Brücke nicht zu bauen. Und genau zwischen dieses beiden sich widersprechenden Beschlüssen sollen sich die Räte nun abschließend entscheiden.

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