Trotha soll Umgehungsstraße bekommen

9. April 2015 | Umwelt + Verkehr | 105 Kommentare

Etwa 25.000 Autos am Tag donnern über die Trothaer Straße in Halle (Saale), bei Autobahnsperrungen sind es noch mehr. Jetzt will die hallesche Stadtverwaltung die Straße entlasten.

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt hat der Fachbereich Planen und Bauen einige Vorschläge unterbreitet, wie der Verkehr reduziert werden kann. Eine Idee dabei ist der Bau der „Zootrasse“. Dabei soll die Paracelsusstraße ab der Abfahrt in Höhe Zoo bis zum Bahnhof Trotha entlang der Bahntrasse verlängert werden. Dafür müssten einige Kleingärten weichen. Auch ein nördlicher Saaleübergang zwischen der Nordstraße in Lettin und der Magdeburger Chaussee wäre denkbar. Im Dezember will die Verwaltung dem Stadtrat konkretere Pläne vorlegen, derzeit laufen die Prüfungen.

Außerdem hofft die Stadt immer noch auf die Fertigstellung des Autobahnringes um Halle, also der A143. Auf diese Weise sollen zusätzliche Verkehrsbelastungen der Trothaer Straße durch den von der A 14 ausweichenden Autobahnverkehr vermeiden werden.

Am 27. März hat die Stadt den Verkehr auf der Trothaer Straße von 6 bis 22 Uhr gemessen. Dabei wurden 23.886 Fahrzeuge gezählt, davon 6 % Schwerverkehrsanteil wie Lkw, Lastzüge und Busse.

Print Friendly, PDF & Email

Startseite Foren Trotha soll Umgehungsstraße bekommen

Ansicht von 25 Beiträgen - 76 bis 100 (von insgesamt 106)
  • Autor
    Beiträge
  • #148563

    Wen wundert’s, wenn Duste wie Schulze meinen, man könne nur im ersten Gang 30 fahren…

    #148567
    #148568

    Die Verkehrsministerkonferenz machte schon immer den Eindruck, als ob dort zu viel Alkohol getrunken wird. Ich bin aber guter Dinge, dass es dort genügend Nüchterne gibt.

    #148570

    Da das Gros der Autofahrer Höchstgeschwindigkeiten regelmäßig mit Mindestgeschwindigkeiten verwechselt, also bspw. ignoriert, dass in der Stadt nur unter günstigsten Voraussetzungen 50 gefahren werden darf (also bei trockener Fahrbahn in exzellentem Zustand, am Tage und mit völlig unbehinderter Sicht), braucht man sich über solche restriktiven Maßnahmen wahrhaftig nicht zu wundern.

    #148571

    Da das Gros der Autofahrer Höchstgeschwindigkeiten regelmäßig mit Mindestgeschwindigkeiten verwechselt, also bspw. ignoriert, dass in der Stadt nur unter günstigsten Voraussetzungen 50 gefahren werden darf (also bei trockener Fahrbahn in exzellentem Zustand, am Tage und mit völlig unbehinderter Sicht), braucht man sich über solche restriktiven Maßnahmen wahrhaftig nicht zu wundern.

    Polemik oder unwissen? Wenn du mit solchen Märchen den Theorieteil bestanden hast, dann gute Nacht. Es gibt nur wenige definitive Einschränkungen und du hast keine genannt. Natürlich muss man angepasst fahren aber selbst „normaler“ Regen z.B. ist per se kein Hindernis.

    #148572

    @Binärcode,
    danke für den Link zur nächsten Verkehrsministerkonferenz zum Thema „Ausweitung der Tempo-30-Regelung innerorts“.
    Auch hier ein Link: http://www.waz-online.de/In-Ausland/Politik/Deutschland-Welt/Bundeslaender-beraten-ueber-mehr-Tempo-30-Zonen
    Das wäre genau die Lösung auch für viele Anwohnerprobleme an vielbefahrenen Hauptverkehr-und Bundesstraßen in Halle.

    #148573

    Keine Polemik, kein Unwissen. Bsp. gefällig? Richard-Wagner-Str. – Pflaster, Schienen, geringer Abstand zum Fußweg, dann zur Krönung noch Regenwetter – da noch 50 zu fahren ist einfach nur ignorant.

    #148575

    Oder anderes Beispiel: Eine schmale, baumbesäumte Allee in Brandenburg ist keine Landstraße, auf der man 100 fahren sollte. Für die Ignoranten gibts dort entsprechende Schilder, kluge Autofahrer wüssten es auch so.

    #148576

    gerald bastelt sich die Welt wieder passend. Er geht aber auch bei Regenwetter nicht aus dem Haus mit seinem Rollator, könnte ja rutschig sein.

    Im Gegensatz zu dir haben wir aber die entsprechenden Reifen drauf…

    #148581

    @geraldo schrieb: „Da das Gros der Autofahrer Höchstgeschwindigkeiten regelmäßig mit Mindestgeschwindigkeiten verwechselt, also bspw. ignoriert, dass in der Stadt nur unter günstigsten Voraussetzungen 50 gefahren werden darf (also bei trockener Fahrbahn in exzellentem Zustand, am Tage und mit völlig unbehinderter Sicht), braucht man sich über solche restriktiven Maßnahmen wahrhaftig nicht zu wundern.“
    Warum beschränkst du das auf Autofahrer und 50km/h und beziehst nicht auch die ein, die wie bekifft durch die Innenstadt radeln?

    #148582

    Nur „wie bekifft“ oder „bekifft“…

    Und ja, das mit den Winterreifen ist ja schon eine Weile her, deshalb meine zeitlich determinierte Annahme… und nein, es darf in der Stadt 50km/h gefahren werden, die günstigsten Umstände sind da nicht definiert im §3. Allerdings sagt der Abs. 2: Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.

    #148585

    Das Adjektiv „günstigste“ halte ich hier für nicht so passend- also eher ungünstig…

    Die meisten Autofahrer rasen eigentlich in der Stadt nicht und auch Fahrradfahrer sind selten mit mehr als 50 km/h in der Stadt unterwegs.
    Also entspannt euch wieder. Und die tatsächlichen Raser lassen sich von Verkehrsschildern ohnehin kaum beeindrucken.

    #148590

    Keine Polemik, kein Unwissen. Bsp. gefällig? Richard-Wagner-Str. – Pflaster, Schienen, geringer Abstand zum Fußweg, dann zur Krönung noch Regenwetter – da noch 50 zu fahren ist einfach nur ignorant.

    Der Fakt das es einige Stellen gibt an denen 50 Km/h ab und an Utopisch sind bringt dich also zu dieser Aussage:

    …dass in der Stadt nur unter günstigsten Voraussetzungen 50 gefahren werden darf (also bei trockener Fahrbahn in exzellentem Zustand, am Tage und mit völlig unbehinderter Sicht)…

    Die StVO sagt eher das ich nur bei „ungünstigen“ Umständen langsamer fahren muss(§3 Absatz 1) und darf(§3 Absatz 2):
    https://dejure.org/gesetze/StVO/3.html

    Bei deinen Hanebüchenen Aussagen empfehle ich das Studium der kompletten StVO. Solltest du dein Fahrzeug aber nur unter den von dir genannten Umständen beherrschen empfehle ich Verzicht auf das Steuern jeglicher Verkehrsmittel.

    #148598

    Wenns ums Auto geht, dreht der Hallenser regelhaft durch und tritt in den Dschihad ein. Heiligs Blechle. Bitte mal entspannen.

    #148602

    Wenns gegen das Auto geht, dreht mancher Radfahrer regelhaft durch und tritt in den Dschihad ein. Bitte mal entspannen.

    #148604

    Sag mal farbspektrum: Fährst du nie Fahrrad?

    #148605

    Isch ‚abe gar keine Fahrrradd… 😉

    #148608

    @Osmo, ich fahre Rad und Auto. Deshalb hasse ich weder Fahrrad noch Auto.

    #148611

    Toll.

    #148620

    Allerdings generiere ich mit dem Fahrrad reinen Spaßverkehr. Millionen Euro an Steuergeldern wurden in Radwanderwege gesteckt, damit ich mein Vergnügen habe. Und das Tolle daran: Ich habe nicht einen Cent dazu bezahlt.

    #148631

    Es ist natürlich von brennender Relevanz, wie, warum, und mit wie viel Spaß @farbspektrum Rad fährt.

    #148648

    Die Selbstgerechtigkeit einiger Autofahrer hier ist wirklich schwer auszuhalten. Hat denn keiner von euch Superhelden jemals einen Unfall oder Beinaheunfall erlebt oder auch nur gesehen? Und dann vielleicht sogar noch Schlüsse für das eigene Verhalten daraus gezogen? Oder gehört ihr zu der Sorte Mensch, bei dem immer die anderen schuld sind?

    Es zeugt von einem merkwürdigen Verständnis von Gesetzesauslegung, wenn aus günstigsten Umständen das Gegenteil konstruiert wird, nämlich dass man nur unter ungünstigsten Umständen langsamer fahren müsse.

    Der Begriff günstigste Umstände ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, und was das bedeutet, davon kann euch jeder Autofahrer ein Lied singen, der nach einem Verkehrsunfall vor Gericht gestanden hat.

    In der herrschenden Rechtsmeinung besteht zumindest darin Übereinstimmung, dass unter günstigsten Umständen zumindest die im Absatz 1 des § 3 StVO genannten zu verstehen sind, d.h., die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnisse sowie die persönlichen Fähigkeiten und die Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung.

    Hinzu kommt der in Absatz 2a ausdrücklich verlangte Gefährdungsausschluss gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen.

    Und da ist es einfach ein Trauerspiel, zu lesen, dass jemand glaubt, seine Regenreifen würden ihn in die Lage versetzen, auf schmalen, beidseitig zugeparkten Straßen mit in fast hundert Jahren glattgefahrenem Pflaster, oder auf ausgefahrenen Gleisbereichen mit glatten Schienen (Eisen und Gummi waren noch nie gute Partner) bei Tempo 50 (am besten noch plus X) sein Fahrzeug ständig zu beherrschen. Wenn dann da ein Kind zwischen parkenden Autos hervorspringt oder ein Opa seinen Rollator herausschiebt, dann wird es selbst mit 30 schon sehr eng, erst recht wenn der Hintermann auf Wagenlänge Abstand hinterherschiebt.

    Wie erklärte mir erst kürzlich ein sogenannter Berufskraftfahrer (Taxi): In der Nacht, bei Tempo 100, hat man in der Merseburger durchaus ne grüne Welle…

    #148649

    Es ist halt ein emotionales Problem: erst verpfändet man sein halbes Einkommen für Beschaffung und Unterhalt seines geliebten Autos, und dann darf man nicht mal damit machen, was man will.

    #148656

    Irrtum: Taxifahrer gelten nicht als Berufskraftfahrer… Berufskraftfahrer bewegen Fahrzeuge mit Klasse C, meistens mit Fahrerkarte und den entsprechenden Modulen der Ausbildung.
    Dies alles brauchen Taxi nicht; es reicht die B und der Personenbeförderungsschein…

    Und ansonsten sehr konstruierte Beispiele… aber mach einfach weiter so…

    #148663

    Die Selbstgerechtigkeit einiger Autofahrer hier ist wirklich schwer auszuhalten. Hat denn keiner von euch Superhelden jemals einen Unfall oder Beinaheunfall erlebt oder auch nur gesehen? Und dann vielleicht sogar noch Schlüsse für das eigene Verhalten daraus gezogen? Oder gehört ihr zu der Sorte Mensch, bei dem immer die anderen schuld sind?

    Was hat den Superheldentum damit zu tun wenn man deinen Schwachsinn korrigiert? Was du geschrieben hast ist faktisch Falsch. Keiner hat behauptet das man überall mindestens 50 Km/h fahren muss. Du hingegen hast fest behauptet das man nur unter „günstigsten“ Bedingungen(welche du ja auch noch genau definiert hast) das Tempolimit fahren dürfte und das ist nun mal falsch.

    Es zeugt von einem merkwürdigen Verständnis von Gesetzesauslegung, wenn aus günstigsten Umständen das Gegenteil konstruiert wird, nämlich dass man nur unter ungünstigsten Umständen langsamer fahren müsse

    §3 Absatz 2 spricht aber deutlich von „triftigen Grund“.

    Der Begriff günstigste Umstände ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, und was das bedeutet, davon kann euch jeder Autofahrer ein Lied singen, der nach einem Verkehrsunfall vor Gericht gestanden hat.

    In der herrschenden Rechtsmeinung besteht zumindest darin Übereinstimmung, dass unter günstigsten Umständen zumindest die im Absatz 1 des § 3 StVO genannten zu verstehen sind, d.h., die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnisse sowie die persönlichen Fähigkeiten und die Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung.

    Unbestimmter Rechtsbegriff bei dem aber eine Übereinstimmung herrscht oder wie? Mit der Äußerung kann ich hier den ein oder anderen Jura Prof. sicher herzlich zum lachen bringen.

    Dort steht doch sogar ab wie viel Sichtweite ich wie schnell Fahren darf. Damit ist doch dein Ursprungszitat völlig nichtig. Da gibt es nicht mal unter Juristen Diskussionen.

    Selbst Nebel mit 200m Sichtweite schränkt dich in der Stadt bei 50 Km/h überhaupt nicht ein. Das sind bei 50 Km/h über 14 Sekunden fahrt. Der Anhalteweg liegt selbst nach Faustformel bei gerade mal 40m, real bei Gefahrenbremsung bist du bei einem halbwegs aktuellem Fahrzeug noch deutlich drunter (bei trockener Fahrbahn).

    Bitte überlasse also das Autofahren den Leuten die es können und mal gelernt haben. Halbwissen hilft da einfach nicht weiter.

    Hinzu kommt der in Absatz 2a ausdrücklich verlangte Gefährdungsausschluss gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen.

    Hat auch nichts mit deinem Ursprungstext zu tun. Und Rücksicht sollte vielleicht allen Menschen zu Teil werden aber das ist nur die Meinung eines „Superhelden“ auf vier und zwei Rädern.

    Und da ist es einfach ein Trauerspiel, zu lesen, dass jemand glaubt, seine Regenreifen würden ihn in die Lage versetzen, auf schmalen, beidseitig zugeparkten Straßen mit in fast hundert Jahren glattgefahrenem Pflaster, oder auf ausgefahrenen Gleisbereichen mit glatten Schienen (Eisen und Gummi waren noch nie gute Partner) bei Tempo 50 (am besten noch plus X) sein Fahrzeug ständig zu beherrschen. Wenn dann da ein Kind zwischen parkenden Autos hervorspringt oder ein Opa seinen Rollator herausschiebt, dann wird es selbst mit 30 schon sehr eng, erst recht wenn der Hintermann auf Wagenlänge Abstand hinterherschiebt.

    Wer hat den so etwas geschrieben? Der einzige mit absoluten Aussagen hier bist doch du. Auf diversen Kopfsteinpflasterstrecken fahre ich z.B. auch bei Sonnenschein deutlich unter 50. Angepasstest fahren ist kein Hexenwerk und dies tun auch genug Autofahrer. Du beziehst dich aber auf ein paar schwarze Schafe und selektive und dann noch hoch künstliche Beispiele.

    Wie gesagt, im Gegensatz zu manch radelnden Autohasser können die meisten(!) Autofahrer die Situationen recht gut beurteilen. Da sollte man auch selbst wissen wann man bei Regen das Tempo reduziert oder nicht.

    Wie erklärte mir erst kürzlich ein sogenannter Berufskraftfahrer (Taxi): In der Nacht, bei Tempo 100, hat man in der Merseburger durchaus ne grüne Welle…

    Dann ist es ja empirisch bewiesen das alle Autofahrer Verbrecher und Unmenschen sind, warum hast du das nicht gleich gesagt…

Ansicht von 25 Beiträgen - 76 bis 100 (von insgesamt 106)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.