Neue Einbahnstraßen: Stadt überarbeitet Verkehrskonzept für die Altstadt

9. Mai 2014 | Umwelt + Verkehr | 4 Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) will für Teile der Altstadt ein neues Verkehrskonzept umsetzen. Nach Hinweisen und Kritik im Rahmen einer Bürgerversammlung hat die Stadtverwaltung das Konzept nun abgeändert.
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In die nordwestliche Altstadt, also den Bereich Schlossberg und Kleine Ulrichstraße, kommt man künftig auf neuen Wegen. Einzige Zufahrt wird die Mühlpforte, bislang dient diese kleine Straße als Ausfahrt aus dem Gebiet in Richtung Robert-Franz-Ring. Die Einfahrt vom Friedemann-Bach-Platz an der Moritzburg aus wird nicht mehr möglich sein, hier wird es künftig eine Einbahnstraße als Ausfahrt in Richtung Moritzburgring geben. Außerdem wird die Einbahnstraße am Domplatz und in der Mühlgasse gedreht. Sie führt künftig von Nord nach Süd, bisher geht sie vom Süden nach Norden. Von den Plänen, die Einbahnstraßenregelungen in der Kleinen Ulrichstraße zu ändern, ist die Stadtverwaltung vorerst abgerückt.

Zeitgleich entfallen sämtliche Zufahrtsverbote. Künftig kann also jeder in die Altstadt hinein fahren. Durch die geänderten Zufahrten soll aber der Bereich für den Durchgangsverkehr unattraktiv werden. Parkplätze gibt es ohnehin nur für Besitzer einer Bewohnerparkkarte.

Im Laufe der nächsten Monate soll das Konzept umgesetzt werden. Zuvor will die Stadt aber noch einmal die Anwohner informieren.

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