HAVAG-Preise: fast überall wird es teurer

14. März 2013 | Umwelt + Verkehr | 3 Kommentare

Wie bereits bekannt, müssen die Hallenser ab 1. August für Busse und Straßenbahnen tiefer in die Tasche greifen. Nun wurde Leipziger Stadträten der Beschluss des HAVAG-Aufsichtsrates zur Preisgestaltung vorgelegt.

In fast allen Bereichen wird demnach der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) die Ticketpreise anziehen. Ausgenommen sind nur die Kurzstrecke (1,40 Euro (Halle)), Kinderticket (1,20) und Extrakarte (1,30).
Die Ein-Zonen-Karten für 60 Minuten in der Tarifzone Halle (210) schlägt künftig mit 2 Euro zu Buche, das sind 10 Cent mehr als bislang. Auch die Vier-Fahrten-Karten werden teurer, für eine Stunde kostetsie bald 7,40 Euro (+20 Cent), die Kurzstrecke für vier Haltestellen 6,00 (+40 Cent). Um 10 Cent auf 4,50 Euro soll der Preis für Tageskarten in Halle steigen, Wochenkarten werden 70 Cent teurer und kosten künftig 17,60 Euro. Für eine Monatskarte müssen 52,70 Euro und damit 2 Euro mehr berappt werden.

Und auch die Stammkunden werden zur Kasse gebeten, die Preise für die Abotickets steigen je nach Version um ein bis 2 Euro. Lediglich die Seniorenkarte wird nicht erhöht. Für die nicht frei erhältliche Schülerkarte, die für berechtigte Schüler durch die Stadt bezahlt wird, sind künftig 35,50 Euro fällig und damit 3,80 Euro mehr. Auf die Stadt rollen damit jährliche Mehrkosten von 200.000 Euro zu. Die Erhöhung begründet sich damit, dass das zusätzlich angebotene Freizeitticket kaum angenommen wird.

Eine endgültige Entscheidung trifft der Aufsichtsrat des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes am 21. März. Die Stadträte in Halle (Saale) haben nichts zu melden, ihnen werden die neuen Tarif nur vorgelegt.

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