FDP kritisierte neue Einbahnstraßenregelungen in der Altstadt

23. Juni 2014 | Umwelt + Verkehr | 1 Kommentar

Die hallesche FDP kritisiert die von der Stadtverwaltung geplante neue Einbahnstraßen- und Zufahrtsregelung in die nordwestliche Altstadt im Bereich Kleine Ulrichstraße.
altstadt verkehrskonzept
Man befürchte, dass die neue Einfahrt an der Mühlpforte nur schwer gefunden wird. Große Anlieferfahrzeuge könnten Probleme mit der Enge der Einfahrt haben. Zudem werde durch den Gegenverkehr im Robert-Franz­-Ring das Einfahren behindert, zusätzliche Staus könnten entstehen.

„Eine Verkehrsberuhigung der Kleinen Ulrichstraße ist auch nicht zu erkennen, denn die Straßenführung zum Parkhaus Händelkarree und für Anlieferungen verläuft nach wie vor über diese Straße. Im Gegenteil, durch die kompliziertere Anfahrt wird durch suchende Fahrzeuge das Aufkommen noch erhöht“, so Uwe Detloff vom Arbeitskreis Wirtschaft der FDP.

„Wir schlagen deshalb vor, die Einfahrt Große Klausstraße (Café Nöö) ca. 15 Meter zu öffnen und so eine schnelle und unkomplizierte Zufahrt für unsere Besucher und Gäste zum vorhandenen Parkhaus Händelkarree zu schaffen. Dieses Parkhaus befindet sich mitten in der Stadt und ist nur unzureichend ausgelastet. Hauptursache dafür ist, dass es auf Grund mangelnder Ausschilderung und schwierige Anfahrt schlecht gefunden wird.“

In die nordwestliche Altstadt kommt man den Plänen der Verwaltung zufolge künftig auf neuen Wegen. Einzige Zufahrt wird die Mühlpforte, bislang dient diese kleine Straße als Ausfahrt aus dem Gebiet in Richtung Robert-Franz-Ring. Die Einfahrt vom Friedemann-Bach-Platz an der Moritzburg aus wird nicht mehr möglich sein, hier wird es künftig eine Einbahnstraße als Ausfahrt in Richtung Moritzburgring geben. Außerdem wird die Einbahnstraße am Domplatz und in der Mühlgasse gedreht. Sie führt künftig von Nord nach Süd, bisher geht sie vom Süden nach Norden. Von den Plänen, die Einbahnstraßenregelungen in der Kleinen Ulrichstraße zu ändern, ist die Stadtverwaltung vorerst abgerückt. Zeitgleich entfallen sämtliche Zufahrtsverbote. Künftig kann also jeder in die Altstadt hinein fahren. Durch die geänderten Zufahrten soll aber der Bereich für den Durchgangsverkehr unattraktiv werden. Parkplätze gibt es ohnehin nur für Besitzer einer Bewohnerparkkarte.

Bis zum Donnerstag, dem 10. Juli 2014, haben Hallenser die Möglichkeit, ihre Anregungen der Stadt Halle (Saale) mitzuteilen. Anregungen und Vorschläge können bei der Stadtverwaltung eingereicht werden bei Hendryk Hesse, Mitarbeiter Fachbereich Planen, Telefon: 0345 221 4865.

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