Earth Hour fällt in Halle aus

24. März 2013 | Umwelt + Verkehr | 1 Kommentar

Das Brandenburger Tor lag im Dunkeln, die Oper in Sydney ebenso. Und in Halle (Saale)? Der Rote Turm wurde angestrahlt, auch die Burg Giebichenstein und die Marktkirche waren erleuchtet. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren beteiligte sich die Saalestadt nicht an der „Earth Hour“, zu der der World Wide Fund For Nature (WWF) aufgerufen hatte. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte zwar in seinen Nachrichten berichtet, sich auch beteiligen zu wollen und die Logos an den Funkhäusern in Halle und Magdeburg abzuschalten. Doch auch nach 20.30 Uhr strahlten die Schilder blau in den Abend hinein.

Der WWF-Aktionstag soll für einen bewussteren und sparsameren Umgang mit Energie werben. 7.000 Städte aus aller Welt beteiligen sich, schalten am 23. März Punkt 20.30 Uhr die Lichter ab. Doch es gibt auch Kritik an diesem Tag. Professor Bjørn Lomborg von der Copenhagen Business School nennt die Aktion eine kolossale Zeit- und Energieverschwendung. Wirklich gespart werden könne, wenn man auf Heizung, Klimaanlage, Computer oder Handy verzichtet würde.

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