Bahnhofsvorplatz Nietleben und Heidestraße werden ab Dezember erneuert

16. September 2015 | Umwelt + Verkehr | Keine Kommentare

In den vergangenen Wochen wurden die alten und nicht mehr benötigten Gebäude wie ehemalige Garagen am Bahnhof Halle-Nietleben abgerissen.
schnittstelle nietleben
Nun beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Vorplatzes und der Heidestraße. Laut Stadtverwaltung sollen die Arbeiten am 7. Dezember starten. Bis Oktober 2016 sollen die Arbeiten dauern. Sperrungen sind nicht vorgesehen, die Nutzung der Zufahrten und Zuwege zum Bahnsteig und der Haltestellen in der Heidestraße sind ständig gewährleistet.

Der S-Bahnsteig war in der Vergangenheit schon umgebaut worden. Nun sollen noch ein Park&Ride-Parkplatz mit 40 Stellplätzen, zwei Behindertenstellflächen sowie 40 überdachte Fahrradstellplätze entstehen. Auch eine Ladestation für Elektrofahrräder soll errichtet werden. Der Fußweg wird auf beiden Seiten 2.50m breit, hinzu kommt ein Radweg von 1.60m je Richtung. Vorgesehen ist eine Mittelinsel im Bereich der Bushaltestelle, um so ein Überqueren der Straße für Fußgänger zu erleichtern. Auch die Barrierefreiheit der Bushaltestellen wird verbessert. Auf einer Länge von 226 Metern wird zudem die Heidestraße erneuert.
Bahnhof Nietleben
Unklar ist noch, was mit dem alten Bahnhofsgebäude passiert. Es gibt Interessensbekundungen an der Übernahme des Gebäudes durch die „Freunde der Halle-Hettstedter Eisenbahn e.V.“, ein Nachnutzungskonzept wurde schon erarbeiten. Das Konzept sieht vor, im Erdgeschoss wieder einen Wartebereich für Reisende einzurichten. Auch ein Imbiss ist geplant, ein potentieller Betreiber habe schon Interesse bekundet. Auch sollen barrierefreie Sanitäranlagen geschaffen werden. Dienstraum und Vorraum sollen einer musealen Nutzung dienen, hier sollen auch Bild- und Texttafeln zu den Bahnhöfen der HHE gezeigt werden. Das Obergeschoss soll Räume für Vereine bieten. Neben den Vereinen „Nietlebener Heimatverein e.V.“ und „Freunde der Halle-Hettstedter Eisenbahn e.V.“ als Konzeptionsträger sind weitere Vereine an einer Mitnutzung interessiert, wie Schützenverein und Anglerverein.

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