Autobrücke zur Peißnitz: kein Geld vom Land

23. Oktober 2012 | Umwelt + Verkehr | 5 Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) kann für ihren geplanten Bau einer neuen Brücke an der Eissporthalle nur mit Landesgeldern für eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke rechnen. Das teilte das zuständige Bauministerium der Stadtverwaltung mit. Städtebau-Fördermittel für den Komplettausbau auch für Autos gibt es dagegen nicht.

Wie Baudezernent Uwe Stäglin informierte, wolle die Stadt sich aber trotzdem für die Autovariante einsetzen und nun prüfen, wie im Haushalt für das kommende Jahr die dafür notwendigen 130.000 Euro abgebildet werden können. Ob das angesichts der Haushaltlage möglich ist, bleibt im Dunkeln.

Im kommenden Monat werde dem Stadtrat ein Baubeschluss für beide Varianten vorgelegt. Die Minimalversion sieht vor, nur die Widerlager für eine befahrbare Brücke von 7,50 m Breite auszuführen, der Überbau der Brücke soll lediglich vier Meter breit und später erweiterbar sein. 300.000 Euro kostet diese Variante. Die Autoversion sieht gleich den kompletten Ausbau auf 7.50m vor. Der Stadtrat hatte in seinem Peißnitzkonzept auch den Bau einer autotauglichen Brücke beschlossen. Durch diese sollen Peißnitzbühne und Peißnitzhaus erschlossen werden.

Weiterführender Artikel:
Neue Brücke zur Peißnitz: auch für Autos nutzbar

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