Ansprechende Gestaltung: Große Ulrichstraße wird halbe Million Euro teurer

13. März 2013 | Umwelt + Verkehr | 1 Kommentar

Noch haben die Bauarbeiten in der Großen Ulrichstraße nicht begonnen, und schon steht fest, dass es teurer wird als geplant. Ursprünglich hatte die Stadt mit 5,17 Millionen Euro gerechnet. Nun sollen für eine ansprechende Gestaltung weitere maximal 494.000 Euro bereit gestellt werden. Die Mittel sollen aus der Städtebauförderung bereitgestellt werden.

Statt einer einfachen Gestaltung soll die komplette Große Ulrichstraße so gestaltet werden wie die Schmeerstraße und die südliche Große Ulrichstraße. 140.000 Euro zusätzlich sind für das Betonpflaster fällig, weitere 140.000 Euro für Natursteinplatten auf dem Fußweg und auf den Platzbereichen. Das Mosaikpflaster an den Randbereichen der Gehwege schlägt mit fast 50.000 Euro zu Buche, die Granitbordsteine 70.000 Euro.

Unklar ist weiterhin, wann die Bauarbeiten starten. Derzeit läuft noch die Neuausschreibung, weil bei der ersten Ausschreibung auch die Kosten für die Bauarbeiten selbst explodiert waren.

Und das ist geplant:
Zwischen Moritzburgring und Schulstraße wird gebaut, auch in Teile der Geiststraße wird eingegriffen. Hier sollen unter anderem Leitungen und Abwasserkanäle erneuert werden, die Gleise ausgetauscht und Fußwege und Fahrbahn erneuert. Über den Moritzburgring wird zwischen Geiststraße und Großer Ulrichstraße eine Ampel errichtet, damit die Fußgänger gefahrlos die Straße queren können. Die Haltestelle Moritzburgring wird barrierefrei ausgebaut. Zugelassen sein wird in der Straße auch künftig nur noch Anlieferverkehr. Spezielle Radverkehrsanlagen wird es aus Platzgründen nicht geben. Die Borde der Fußwege werden durchgezogen, die Nebenstraßen werden sozusagen abgehangen und eine Platzsituation in den Eimündungsbereichen geschaffen, beispielsweise am Kaulenberg. Im Umfeld sollen nach der Sanierung der Großen Ulrichstraße die verkehrsberuhigten Bereiche auf die Große Nikolaistraße, die Mittelstraße, Bergstraße und Dachritzstraße ausgeweitet werden. Der Kaulenberg wird zwischen Spiegelstraße und Großer Ulrichstraße zur Fußgängerzone. Aufgewertet werden sollen die Plätze vor dem Neuen Theater und der Jägergasse.

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