Ab Montag: noch mehr Chaos wegen Hochstraßensanierung

31. Juli 2016 | Umwelt + Verkehr | 65 Kommentare
baustellenplan

Aus: http://baustellenmobil.halle.de (Sreenshot)

Schon jetzt ist die Verkehrssituation durch die Sanierung der Hochstrasse anstrengend, und bedingt in Spitzenzeiten umfangreiche Staus. Nun gehen die Ferienzeiten dem Ende entgegenen, und Halle stellt die Autofahrer vor eine neue Herausforderung.  Wer aus Richtung Osten die Stadt, etwa vom Glauchaer Platz kommend, Halle-Neustadt im Westen erreichen will, muß jetzt eine größeren Umständlichkeiten in Kauf nehmen. Die Stadt hat allerdings für Erleichterung gesorgt, und zwei „Bypässe“ gelegt: man kann entweder abbiegen rechts in die Herrenstraße,  dann über die Mansfelder Strasse und -Brücke, deren Verbindung zum Gimritzer Damm geöffnet wurde, nach Neustadt gelangen.  PKW können ersatzweise noch eine andere Route wählen: sie können nun über eine Behelfsrampe über den ehemligen Parkplatz „an der Stadtschleuse“ fahren , der sie dann auf die Magistralenhochbrücke hinauf führt. Wesentlich ist: sie müssen gar nicht, wie Medien am Wochenende berichteten, einen grossen Umweg zu dieser Rampe fahren. In der Herrenstraße wird nämlich die Einbahnstraßenrichtung geändert, so dass der Anschluss sehr einfach zu erreichen ist.

Provisorische Rampe zur Hochstrasse

War am Morgen des 1. August noch nicht ganz fertig: die provisorische Rampe zur Hochstraße

Quelle und mehr Infos: http://baustellenmobil.halle.de

 

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Ansicht von 16 Beiträgen - 51 bis 66 (von insgesamt 66)
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  • #262648

    Und beim Institut kann ich das Rad weder dauerhaft geschützt abstellen, noch mich an meiner Arbeit vernünftig umziehen, mangels Umkleidemöglichkeit, und auch nicht waschen. Ich müßte daher verschwitzt und stinkend, selbst unwohl, meinen Kunden und Mitarbeitern gegenübertreten. Das widerspricht dem Servicegedanken, und dem gesunden Menschenverstand, vom Anstand mal ganz zu schweigen…
    Als Müllwerker oder Wertstoffhofmitarbeiter wäre das ganz gewiss anders, wie auch als Schlosser in einem Metallbaubetrieb. Aber alles, was irgendwie mit Kundschaft zu tun hat, unterliegt auch gewissen Regeln. Und da will ich mir eben nichts nachsagen lassen, wie auch andere nicht abstoßen. Somit ist “Rad” gestorben. Friede seinem Rost

    Das ist doch unseren Rad-Hippies egal. In der Kommune wird eh nicht geduscht. Kommerz ist böse, genauso wie soziale Konventionen.

    #262654

    Anonym

    Ich schwitze immer auf dem Rad

    Das liegt dann wohl an mangelnder Übung. 🙂

    Und beim Institut kann ich das Rad weder dauerhaft geschützt abstellen

    Welches Institut hat denn keine Fahrradständer vor der Tür? Oder auf dem Hof? Oder in der Nähe? Sorry, klingt wieder nach Ausrede. Wo stellst du denn dein Auto ab? Da kannst du auch dein Fahrrad abstellen.

    Naja, egal. Niemand zwingt dich, ein Fahrrad zu benutzen. Ursprünglich sollte nur darauf hingewiesen werden, dass sehr viele auf ihr Auto verzichten könnten, wenn sie denn nur wollten. Aber auch die werden nicht dazu gezwungen. Aber genau die sollten einen Verzicht in Erwägung ziehen, wenn es um „noch mehr Chaos wegen Hochstraßensanierung“ oder „kreuzgefährliche Ausfahrten“ oder Abgasnormen, „Enteignungen“ und sonstige „Schikanen“ für Autofahrer geht.

    #262655

    Anonym

    Das ist doch unseren Rad-Hippies egal. In der Kommune wird eh nicht geduscht. Kommerz ist böse, genauso wie soziale Konventionen.

    Ah! Klingt, als kommst du aus der Informatik!? Ja, da hat man’s nicht so mit der Strandfigur. 🙂

    #262658

    Bin ich froh, dass ich nicht in Richtung Westen fahren muss. Ich sehe sie immer auf dem Riebeckplatz anstehen. Man hört gar nichts mehr von den Hochstraßenabrissfreunden. Die haben wahrscheinlich keine Zeit, weil sie solange im Stau verbringen.

    #262665

    Ach wolli, das mit der Mansfelder öffnen, war doch nur so ne Idee,
    Nein, man hat eine Rampe zur Hochstraße gebaut.

    Die Mansfelder zu nutzen wäre viel zu intelligent und billig gewesen, jemand erfand nach einem Kneipenbesuch eine viel „bessere“ Lösung!

    #262668

    Nun lasst doch mal für einen Augenblick von eurem Feindbild ab. Von einigen „Überzeugungstätern“ abgesehen sind Radfahrer einfach nur Menschen, die irgendwann gemerkt haben, das Radfahren auf bestimmten Strecken ganz praktisch ist, vielleicht sogar Spaß macht. Viele dieser Radfahrer fahren auch Auto, viele haben sogar eins.
    Aus diesem Personenkreis wird euch kaum einer nen Vorwurf machen, dass ihr auf Strecken, die mit ÖPNV und/oder Rad nicht bequem (*) zu erreichen sind, das Auto nehmt. Dieser Personenkreis kennt aber zu Hauf Bekannte, Verwandte, Arbeitskollegen, die aus reiner Gewohnheit für wirklich jeden Weg das Auto benutzen, auch wenn es überhaupt nicht mehr sinnvoll ist, bspw. bei baubedingten erheblichen Verkehrsbeschränkungen.

    Zurück zum eigentlichen Thema: Ich bin ja immer noch gespannt, ob die jetzt eingerichteten Umleitungen ab Schulbeginn zu Stau mit erheblicher Behinderung des Bahnverkehrs führen werden.

    (*) Ich schreibe bewusst „bequem“, denn sich für wenige Kilometer Arbeitsweg an der Hochstraße anzustellen ist nicht bequem.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 years, 8 months von geraldo.
    #262678

    Anonym

    Die Mansfelder zu nutzen wäre viel zu intelligent und billig gewesen, jemand erfand nach einem Kneipenbesuch eine viel “bessere” Lösung!

    Also ich bin erfolgreich über die Mansfelder zum Gimmi gefahren. Zweimal. Und ich war nicht allein.

    Hat sich da seit gestern was geändert?

    #262726

    Ich war vorhin auf der Hochstraße Richtung Ha-Neu fast allein, dagegen war in der Gegenrichtung Stau schon von der B80.

    #262736

    Anonym

    Hat sich da seit gestern was geändert?

    Nein! Ich bin vor ca. zwei Stunden da lang gefahren. Alles ganz entspannt, genauso wie Uwe Stänglin, den ich zufällig anschließend auf dem Marktplatz schlendernd sah.

    #262738

    Ich war vorhin auf der Hochstraße Richtung Ha-Neu fast allein, dagegen war in der Gegenrichtung Stau schon von der B80.

    nene, kurz vorher war in Richtung Ha-Neu Stau bis zum Riebeckplatz

    #262744

    Anonym

    Nein! Ich bin vor ca. zwei Stunden da lang gefahren. Alles ganz entspannt

    Hätte mich auch echt gewundert. Zumal über die Mansfelder die LKW-Umleitungsstrecke führt.

    #262749

    Aber Richtung Riebeckplatz konnte man eben voll Gas geben.
    Und der Franckeplatz war leer:

    #262750

    Anonym

    Und das an einem Werktag! 🙂

    #262753

    Ich bin heute hinter dem Wasserturm an der Tankstelle rechts abgebogen, durch die Krausenstr. über den Platz am Steintor, an der Ex-Hauptpost rechts zur Oper, an der Giebichenstein vorbei … am Ex-Karstadt vorbei über die Saale und schon war ich am Gimritzer Damm.
    Für geübte Hallunken mit Auto in Golfgröße kein Problem. Für ein Lkw wartet an der Einbiegung Saaleaue ein klitze kleines Problem bei der Wende Richtung B80.
    Schon hat man die Hochstrasse umgangen – Abreissen das Ding!

    #262754

    Anonym

    an der Ex-Hauptpost rechts zur Oper, an der Giebichenstein vorbei

    Allein dieser Abschnitt wird, bei etwas mehr Verkehr als ihn ein geübter Hallunke mit Auto in Golfgröße verursacht, den dringenden Wunsche nach einem zusätzlichen Übergang hervorrufen.

    Vom folgenden Abschnitt ganz zu schweigen:

    an der Giebichenstein vorbei … am Ex-Karstadt vorbei

    Da hast du ganz schön was ausgelassen an Streckenposten. 🙂

    #262764

    Entschuldigung: Giebichenstein durch Moritzburg ersetzen.
    Sonst ist die Konfusion 100prozentg.

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