Sportparadies: Stadt will 1,9 Mio Euro Fördermittel beantragen

23. Dezember 2015 | Sport | 4 Kommentare

Mehr als eine Bauruine ist das Sportparadies am Böllberger Weg nicht. Doch jetzt keimt neue Hoffnung auf. Die Stadt Halle (Saale) will Fördermittel für den Weiterbau beantragen.
Sportparadies
Zuvor hatte der Investor der Universitätssportverein USV mit ins Boot geholt. Insgesamt 1,9 Millionen Euro Fördermittel will die Stadt beantragen. Unklar ist aber, ob Halle dafür tatsächlich eine Genehmigung erhält. Nur ein kleiner Teil der Anträge wird positiv beschieden. Mit den Geldern sollen der Rohbau der Dreifeldhalle und ein dazugehöriger Sanitärtrakt ausgebaut werden. 300 Tribünenplätze sind vorgesehen. Unterschlupf soll hier der Bundesstützpunkt Floorball finden, ebenso die Hand- und Basketballabteilungen des USV sowie der Breitensport. Auch der Rehabilitations- und Behindertensport sowie Präventionssport sind als Nutzer vorgesehen. Daneben will der USV die anliegenden KiTas Weingärten und Weltenentdecker als Nutzer gewinnen.

Seit mittlerweile zwei Jahren ruhen die Bauarbeiten komplett, nachdem es schon zwischendurch immer wieder Baustopps gab. Durch Vandalismus und Witterungseinflüsse ist inzwischen ein Schaden von 300.000 Euro entstanden. Die Probleme ziehen sich schon seit Jahren hin. So gab es immer wieder Finanzierungssorgen. Deshalb hatte der Investor die Idee zu einer Genossenschaft mit der Stadt. Der Generalauftragnehmer war zwischenzeitlich auch verstorben, ein spanischer Baukonzern wurde deshalb neu verpflichtet.

Vom Großprojekt Sportparadies sind bislang lediglich eine Minigolfanlage, Beachvolleyballplätze und ein Biergarten in Betrieb. Das Gesamte Sportparadies sollte ursprünglich schon 2008 eröffnen. Die letzten genannten Baukosten lagen bei 18 Millionen Euro. Geplant sind fünf Hallen-Fußballplätze, vier Tennisplätze, 8 Badminton- und Squash-Plätze, eine 8-Feldwettkampfkegelbahn, ein Tischtennisraum und eine 16 Meter hohe Kletterwand. Daneben sind auch eine Sauna sowie Fitness- und Wellnessangebote vorgesehen. Auch gastronomische Einrichtungen soll es geben.

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