Sachsen-Anhalts DLRG-Rettungssportler holen Gold und Silber am Mittelmeer

29. September 2014 | Sport | Keine Kommentare

Die DLRG Rettungssportler sind äußerst erfolgreich in die Freigewässerwettbewerbe gestartet. Bereits am ersten Tag erreichten sie gleich 3 Finalläufe in La Grand Motte in der Nähe von Montpellier. Jessica Luster und Rik op het Veld im Surf Race sowie Stephanie Kasperski und Nadine Stache im Beach Sprint erkämpften sich vordere Platzierungen.

Noch besser lief es am zweiten Freigewässertag. Von den Vor- bis Endläufen dauerte es über mehrere Runden in der Strandsprintstaffel bis fest stand, dass mit der DLRG Halle-Saalekreis und der DLRG Magdeburg gleich zwei Damen-Teams ins Finale gelaufen sind. Mit doch schon fester Muskulatur in den Beinen gaben beide Staffeln alles und erreichten am Ende Platz 7 und 8. Auch in der Gurtretterstaffel der Männer schafften es beide DLRG-Teams ins Finale. Während bei den Hallensern Daniel Gätzschmann beim Anlegen der Flossen kurzzeitig eine Flosse verlor und damit der Staffel Halle-Saalekreis eine etwas bessere Platzierung als Platz 7 versagt blieb, führte Adrian Flügel in einem furiosen Rennen seine Magdeburger Gurtretterstaffel zu Silber. „Auf Grund der letzten Tage, als es mir nicht so gut ging, hätte ich nie gedacht, dass wir im Meer eine Medaille gewinnen werden. Wir sind überglücklich und sehr stolz!“, meinte der wieder genesene Adrian Flügel nach dem Rennen.

Den i-Punkt des Tages setzten jedoch die Hallenser DLRG-Damen im Finale der Gurtretterstaffel und das, obwohl die Staffel im Halbfinale umgestellt werden musste. Stephanie Kasperski, geplagt von Zahnschmerzen und muskulären Problemen, wechselte von der Flossenposition auf die Laufposition und JWM-Siegerin Jessica Grote rückte für Teresa Franz ins Team, um den Flossenpart zu übernehmen. Im Finale schwammen Anke Palm sowie Jessica Grote mit Flossen und Gurt das Rennen ihres Lebens und erreichten als Dritte das Flachwasser. Die Retterinnen Julia Schatz und Stephanie Kasperski übernahmen kurz vorm Strand und liefen an Gastgeber Aqualove Montpellier vorbei und schlossen auf der Ziellinie auf die Australier aus Maroochydore auf. Nach einer kurzen Verwirrung, wer denn nun als Erster die Ziellinie überquert hatte, wurde vom Kampfgericht mitgeteilt, dass die Australier wegen Frühstarts der Flossenschwimmerin disqualifiziert wurden. Damit stand der Triumph der Hallenserinnen fest. „Es ist unglaublich, so spät in der Meisterschaft noch dieser Sieg. Damit sind alle Schmerzen beinah vergessen.“, freute sich Anke Palm.

Am letzten Wettkampftag stehen noch insgesamt 8 Disziplinen aus und die DLRG Halle-Saalekreis kämpft in der Gesamtwertung noch immer um den 3. Platz.

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