Paul Biedermann, Julia Lier und die Saalebiber sind Halles Sportler des Jahres

10. Januar 2015 | Sport | Keine Kommentare

Die Sportler des Jahres 2014 in Halle (Saale) stehen fest. Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Stadtsportbundes (SSB) wurden am Samstag die Auszeichnungen im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen verliehen.

Bei den Männern holte Schwimmer Paul Biedermann (SV Halle) den ersten Platz, gefolgt von Stefan Rewohl (Budo Akademie/Karate) und Behindertensportler Ivo Kilian (Kanu/HKC 54). Julia Lier (SV Halle/Rudern) holte bei den Frauen Platz 1, danach kommen Jessica Luster (DLRG/Rettungsschwimmen) und Luise Malzahn (SV Halle/Judo). Leider konnte keine der geehrten Frauen teilnehmen, sie befinden sich derzeit alle im Trainingslager. Bei den Mannschaften ging Platz 1 an die Saalebiber (USV/Floorball), gefolgt von den Lions (SV Halle/Basketball) und den DLRG-Rettungsschwimmern. Jeweils elf weibliche und elf männliche Sportler standen zur Auswahl, zudem 14 Mannschaften. Hallenser konnten im Internet abstimmen. Das ermittelte Ergebnis ging mit einer Wertigkeit von 1/3 in die Gesamtwertung ein. 40 ausgewählte Persönlichkeiten des sportlichen Lebens der Stadt Halle gingen mit ihrer Stimme ebenfalls zu einem Drittel in die Wertung ein, ein weiteres Drittel hatten 20 Sportjournalisten der Stadt.

Andreas Silbersack, Präsident des Landessportbundes (LSB) vergab zudem die Urkunden als Landesleistungsstützpunkte für die kommenden beiden Jahre. Diese gehen an den USV Halle, SV Halle, Hallescher Kanuclub 54, DLRG Halle-Saalekreis, TSG Halle-Neustadt 1969, SV Union Halle-Neustadt, SG Motor Halle, Judo Club Halle, Böllberger SV Halle, ESG Halle, HLF, SG Buna Halle, Turbine Halle, SSV 70 Halle-Neustadt, WSC Hufeisensee, SG HTB Halle, HRV Böllberg / Nelson, SKC Tabea Halle, Aerobic Stützpunkt Halle, PostTurnSportVerein Halle, GBSV Halle, Hallescher Fußballclub.

SSB-Präsident René Walther zeigte sich stolz, dass eine magische Grenze überschritten werden konnte. Denn inzwischen sind 40.340 Hallenser im SSB über die verschiedenen Sportvereine organisiert. Vor 10 Jahren waren es nur 34.000. Inzwischen hat der Stadtsportbund 194 Vereine, darunter acht mit mehr als 1.000 Mitgliedern und 13 mit mehr als 500. Nun sei es Aufgabe des SSB, die kleinen Vereine zu unterstützen, sagte Walter, „die brauchen wir für die Vielfalt.“ Die Zusammenarbeit mit der Stadt habe sich verbessert. So gab es im vergangenen Jahr zwei Sportdialoge zusammen mit der Verwaltung und Stadträten, um dort über Sorgen der Vereine zu reden. Unterstützen werde man die Stadt weiterhin bei der Erarbeitung eines Sportprogramms und bei der Erstellung einer Sportstättenbenutzungssatzung. Walther hob zudem die Einweihung der neuen Ballsporthalle hervor, die den Sport in Halle noch attraktiver mache. Wichtig sei ebenso die Wiedereröffnung der Frauenhalle gewesen, die Wasserfläche sei für die Vereine notwendig gewesen. Auch der ausgeglichene Haushalt komme den Vereine zugute, diese hätten nun Planungssicherheit.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs warben die Franckeschen Stiftungen für ihren Welterbeantrag. Für die Umrahmen sorgten Taktlos und Musiker der Latina.

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