Malzahn, Freimuth und Lions sind Halles Sportler des Jahres

12. Januar 2013 | Sport | 1 Kommentar

Am Samstag hat der Stadtsportbund Halle im Rahmen seines Neujahrsempfangs beim KSC Kultur Sport Club 08 e.V. die Gewinner der Sportlerwahl 2012 gekürt.

Bei den Frauen siegte Judoka Claudia Malzahn vor Leichtathletin Nadine Müller. Auf Rang drei kam Ilke Wyludda, die nach ihrer Beinamputation im letzten Jahr Bein den Paralympics antrat. Die Wahl bei den Männern entschied Rico Freimuth für sich. Auf den zweiten Platz kam der blinde Ruderer Tino Kolitscher vor Turner Matthias Fahrig. Die beste Mannschaft wurden die SV Halle Lions. Auf Platz zwei kamen der HFC und die Saale Bulls. Die Auswertung erfolgte nach Auszählung von per Postkarte und im Internet abgegebenen Stimmen. Außerdem durften hallesche Sportjournalisten und Prominente ihre Stimme in die Bewertung einfließen lassen.

Stadtsportbund-Präsident René Walther zog ein positives Fazit über das vergangene Jahr. Man sei angetreten mit dem Ziel, die Mitgliederzahl zu erhöhen. Das sei gelungen. Vor wenigen Tagen sei die Grenze von 35.000 Mitgliedern überschritten worden. Exakt sind es jetzt 35.005. Als Aufgaben für das laufende Jahr sieht Walther unter anderem die Finanzierungsfrage angesichts der Lage der Stadtkasse. „Auch für den Sport muss ein Stück übrig bleiben.“ Auch um die Sportstättenentwicklung werde es gehen, „hier gibt es einen großen Investitionsstau.“ Diese Frage wolle man stärker als bisher gemeinsam mit der Stadt angehen. Mit Blick auf den demografischen Wandel sagte der SSB-Präsident, es müsse gelingen, mehr junge Leute in die Vereine zu holen.

Der Stadtsportbund hatte erstmals einen Neujahrsempfang ausgerichtet. „Wir suchen immer wieder nach neuen Ideen“, so Walther. Zwar wisse er, dass es viele derartige Empfänge gebe. Aber der OB habe ja schließlich seinen abgeschafft, somit gebe es nun mehr Platz. Unter den Gästen war unter anderem der Boxer Ottomar Sachse, der den allerersten Chemiepokal im Jahr 1970 gewonnen hat. Auch fünf weitere Male war er im Halbschwergewicht erfolgreich. Eine Bilanz, die bis heute beim Chemiepokal ungebrochen ist. Auch viele Sportler auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren anwesend, darunter Links-Fraktionschef Bodo Meerheim, die frühere Oberbürgermeisterin und Präsidentin der Halleschen Leichtathletikfreunde Ingrid Häußler, Zehnkämpfer Walter Meier, FDP-Fraktionschef und Vorsitzender des Leichtathletik-Verbandes Sachsen-Anhalt Gerry Kley und Ex-Stadtwerke-Chef Wilfried Klose.

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