HFC-Spiel gegen RB Leipzig: Fanszene sieht unnötiges Sicherheitsrisiko

17. Dezember 2013 | Sport | 6 Kommentare

Mit scharfen Vorwürfen wendet sich der HFC-Fanszene e.V. an Rasenball Leipzig. Die beiden Teams treffen am Samstag in der Messestadt aufeinander. Doch HFC-Fans erhalten trotz 20.000 freien Plätzen keine weiteren Gästekarten, kritisiert der Fanszene-Verein.

Hallescher FC

Bei der Sicherheitsberatung für die Drittligapartie sei man darüber informiert worden, dass es keine Aufstockung des Kartenkontigents für HFC-Fans in der Pleißestadt geben werde. Der noch freie Sektor D, ehemaliger Gästesektor bleibt – im Gegensatz zum Spiel gegen Hansa Rostock – geschlossen. „Wir sind zutiefst enttäuscht, wie Rasenballsport Leipzig für eine ohnehin brisante Begegnung ohne nachvollziehbaren Grund weiteres Konfliktpotenzial schafft“, so der Fanszene-Verein.

Seit Bekanntgabe eines ausverkauften Gästeblockes bestehe weiterhin eine enorme Kartenanfrage von HFC Fans. Beim Fanbeauftragten des HFC, dem HFC-Fanszene e.V. und dem Fanprojekt würden die Telefone heißlaufen. Es sei damit zu rechnen, dass am Sonnabend ca. 1.500 – 2.000 Gäste ohne Eintrittskarten nach Leipzig anreisen und darauf angewiesen seien, an der Tageskasse Karten für den Heimbereich zu erwerben.

„Ich bin erschrocken, wie leichtfertig hier mit dem Thema Sicherheit umgegangen wird. Trotz Bitten der HFC Vereinsführung, des HFC–Sicherheitschefs, des HFC-Fanbeauftragten, sowie der Szenekundigen Beamten bleibt hier Rasenballsport Leipzig völlig unbeeindruckt“, kritisiert der Fanszene-Vorsitzende Carsten Böhme. Man rufe alle HFC-Fans dazu auf, sich von der inakzeptablen Verkaufspraxis für Gästekarten nicht vom Spiel des HFC in Leipzig abbringen zu lassen und lautstark, aber friedlich den HFC zu unterstützen.

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