„Grünes Band“ vom Olympischen Sportbunde für Böllberger SV

5. Juli 2013 | Sport | Keine Kommentare

Die Kanuten vom Böllberger Sportverein erhalten das Grüne Band vom Deutschen Olympischen Sportbund für die Nachwuchsarbeit. Verbunden ist das mit einer Finanzspritze von 5.000 Euro.

Seit 1986 fördern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank AG mit der Verleihung den Nachwuchsleistungssport in Deutschland. Bundesweit wurden 50 Vereine geehrt. Die Jury schaut nicht nur auf sportliche Erfolge. „Das `Grüne Band` legt sein Augenmerk ebenso auf pädagogische Aspekte der Leistungsförderung, wie die Vermittlung von gesellschaftlich wichtigen Werten wie Fairplay oder Teamgeist, aber auch Präventionsarbeit in Bezug auf Doping oder Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Zudem wird die Integration von sozial schwachen Kindern und Jugendlichen oder jungen Sportlern aus anderen Kulturen beim `Grünen Band` groß geschrieben“ betont Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank und Jury-Mitglied.

„Ich freue mich darüber, dass Qualität und Quantität der Bewerbungen auch im 27. Jahr der Auszeichnung weiter zugenommen haben. Dies spiegelt den hohen Stellenwert wieder, den die Talentförderung in Deutschlands Sportvereinen einnimmt“, so Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor und Jury-Mitglied. Er ergänzt: „Die Auszeichnung mit dem `Grünen Band` ist zugleich eine Würdigung der tollen Arbeit, die die meist ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen leisten. Dies kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“

Anfang September startet die Deutschlandtour mit Vertretern von DOSB und Commerzbank. Dann werden die „Grünen Bänder“ an die 50 ausgezeichneten Vereine übergeben. Hochspringerin Ariane Friedrich und Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste begleiten die Tour in diesem Jahr erneut als offizielle Botschafter des „Grünen Bandes“.

Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssportkonzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

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