Ausschreitungen von HFC-Fans in Leipzig: Kritik vom HFC-Präsidium

12. Januar 2016 | Sport | 2 Kommentare

Bei den rechtsextremen Krawallen am Montagabend in Leipzig-Connewitz waren auch sogenannte Ultrafans des Halleschen FC, zumeist Mitglieder der Brigade Halle. Insgesamt 35 Personen aus Sachsen-Anhalt wurden festgenommen.

Das Präsidium und die Mitglieder des Halleschen FC verurteilen die gewaltsamen Ausschreitungen so genannter HFC-„Fans“ auf das Entschiedenste. „Unser Verein wird alles in seinen Kräften Stehende unternehmen, um die Arbeit der Ermittlungsbehörden zu unterstützen und darüber hinaus vereinseigene Sanktionen (zum Beispiel Stadionverbote gegen von den Sicherheitsinstitutionen überführte Gewalttäter) aussprechen“, so der Club.

Im Namen tausender ehrlicher HFC-Anhänger distanziere man sich „als weltoffener und sozial engagierter Fußballclub von diesen Ereignissen im Allgemeinen und empfinden es als besonders verwerflich, dass einige Personen durch die Verwendung von HFC-Symbolen das Ansehen unseres Vereins in den Dreck gezogen haben.“

Auch im 50. Jahr seines Bestehens wolle der HFC weiterhin konsequent mit all seinen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Antisemitismus und jedwede Form von Gewalt und Extremismus eintreten.

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