Richtfest für neue „Musik-Kita“ am Steg

26. November 2015 | Soziales | Keine Kommentare

Am Steg in der halleschen Innenstadt entstehen derzeit neue Kitaplätze. Im Sommer 2015 hatten die Bauarbeiten für die Musik-Kita begonnen. Jetzt konnte das traditionelle Richtfest gefeiert werden.
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2,4 Millionen Euro werden investiert, 1,2 Mio. Euro davon kommen aus der Zuwendung des Bundes für Förderung von Investitionen in Kinderkrippen. Nach Befürwortung des Fachbereiches Bildung der Stadt Halle stellte die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ bereits im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Steuerungsgesellschaft PROJECTUM den dafür notwendigen Antrag. Der andere Teil der Kosten in Höhe von etwa 1,2 Mio. Euro wurde über einen KFW-Kredit von der Saalesparkasse bereitgestellt.

Die Fertigstellung des Baus ist für Sommer 2016 geplant, so dass die Eröffnung zum neuen Schul- und Kitajahr stattfinden kann. Nach Anfrage des Fachbereiches Bildung der Stadt Halle wird die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ entsprechend der Bedarfslage bereits ab 01.01.2016 mit der Betreuung von 29 Kindern in einem Übergangsobjekt in der Zeitzer Straße beginnen.

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Insgesamt wird die neue Kita 82 Jungen und Mädchen Platz bieten, die im musischen Bildungsbereich besonders gefördert werden. Kinder, die sehr früh den Zugang zur Musik und zu musikalischen Aktivitäten haben, werden insbesondere in ihren Ausdrucksbewegungen unterstützt, welche sie von Geburt an in sich tragen und nicht erlernt werden müssen. In dieser Musik-Kita sollen die Kinder zu jeder Zeit musikalische Impulse und Handlungen erfahren und mitgestalten können. Geräusche, Klänge, Rhythmen, Töne, Musik unterschiedlicher Weise sollen die Kinder in ihrem ganzheitlichen Lernen anregen und unterstützen. Dafür werden die pädagogischen Fachkräfte der Kita und die Künstler der Kindersingakademie der Stadt Halle in der Einrichtung eng zusammenarbeiten und die Kinder sowohl im Kitaalltag als auch in strukturierten und geplanten Angeboten fördern.

Unmittelbar daneben wird eine neue Sporthalle für das neue Gymnasium am Hallmarkt errichtet. Finanzieren will die Stadt die neue Turnhalle aus Fluthilfemitteln. Möglich machen soll es ein Trick. So wird die Turnhalle als Ersatzneubau für die Hochwassergeschädigte Turnhalle neben der Eissporthalle fungieren. Der Fördermittelantrag dafür wurde im Dezember gestellt. Vorgesehen ist eine 2.330 Quadratmeter große 3-Feld-Sporthalle. Durch Trennvorhänge soll eine Nutzung sowohl als Einfeld-, Zweifeld- und Dreifeldhalle möglich sein. Laut Plänen besteht die Halle funktionsbedingt aus zwei Gebäudeteilen, dem Hallenkörper mit einer maximalen Höhe von 11 m und einem u-förmig angeordneten eingeschossigen Funktionsbau mit einer maximalen Höhe von 4,50 m. An den beiden Eingängen springt die Fassade zurück, wodurch ein überdachter Vorbereich entsteht. Großzügige Fensteröffnungen sind an der Nordfassade im Bereich Foyer und Multifunktionsraum angeordnet. Die Sporthalle ist vor allem für das neue Gymnasium am Hallmarkt nötig.

Daneben hat die Stadt Städtebaufördermittel für den Neubau eine Fuß- und Radweges beantragt. Dieser soll als Promenadenweg ausgeführt werden. Hier sind auch Grünflächen und Spielgeräte vorgesehen.

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