Qualitätsbeauftragte nehmen Kita „Kinderland“ in Halle unter die Lupe

31. August 2015 | Soziales | Keine Kommentare

Im „Kinderland“ von Halle wird am Mittwoch aus anderen „Kinderländern“ hospitiert. Qualitätsbeauftragte aus gleichnamigen Kindertagesstätten in Magdeburg und Quedlinburg wollen in der Hallenser KiTa die gesundheitsfördernde Atmosphäre in dem barrierefreien Neubau nahe dem Pestalozzipark genau unter die Lupe nehmen. Sie werden nach fest vorgegebenen Kriterien in acht Kategorien unter anderem die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiterinnen, die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages sowie das Qualitätsmanagement auf den Prüfstand stellen. Diese Fremdbewertung ist Bestandteil des Zertifizierungsverfahrens zur „Gesunden KiTa“. Um diese Auszeichnung hat sich die Integrative Kindertagesstätte „Kinderland“ in Halle erneut bei der Landesvereinigung für Gesundheit beworben.

In der vom Eigenbetrieb der Stadt Halle getragenen Integrativen KiTa „Kinderland“ werden bis zu 120 Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von null bis sieben Jahren in altersgemischten Gruppen betreut. Schwerpunkte des pädagogischen Konzeptes sind neben der musikalischen Früherziehung sowie gesunder Ernährung und Bewegung die tiergestützte Pädagogik.

„Mit der Wahl eines neuen Essenanbieters ist das Thema gesunde Ernährung deutlich präsenter im KiTa-Alltag“, berichtet das Erzieherinnen-Team im Qualitätsbericht. Im „Kinderland“ erhalten alle Mädchen und Jungen Vollverpflegung. Das Frühstück und Mittagessen liefert der Caterer, der sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert, die bei der Auswahl der Speisen und Zutaten mitreden dürfen. „Bei allen Mahlzeiten legen wir Wert auf eine ruhige Atmosphäre und Esskultur. Die Kinder werden frühzeitig auf das selbständige Essen vorbereitet. Gemeinsam den Tisch decken, Nahrungszubereitung und das Handhaben von Besteck sowie das soziale Miteinander am Tisch sind uns wichtig“, heißt es im Qualitätsbericht der Einrichtung. Zu deren Angeboten für die Kleinen gehören auch Kochen und Backen, Getränkeherstellung, Riechen und Schmecken. Mit Unterstützung der Stiftung „Umwelt und Natur“ wurde im „Kinderland“ ein Hochbeet mit Tastpfad angelegt, an dem die Kinder mit allen Sinnen Kräuter sowie Obst- und Gemüsepflanzen kennenlernen. In den Kinderküchen bereiten sie selbst kleine Speisen zu. Zum täglichen Obst- und Gemüsebuffet trug das Schulobstprogramm des Landes Sachsen-Anhalt mit frischen Vitaminen bei.

Dem Bewegungsdrang der Kinder wird verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. So wurden ein Seepferdchenkurs und ein Sporttag in den KiTa-Alltag integriert. Regelmäßige Ausflüge in die Natur (Natur-Erlebnistage) und Teilnahme an sportlichen Höhepunkten der Stadt Halle unterstützen das Anliegen. Entspannung und Wahrnehmungsangebote finden im neu gestalteten Wahrnehmungsraum statt, der Rückzugsort und Ruheinsel für die Kinder ist.

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