Inklusionspreis Mitteldeutschland wurde verliehen

12. Mai 2013 | Soziales | Keine Kommentare

Am Samstagmittag wurde in der Siedehalle des Hallorenmuseum an der Saline in
Halle (Saale) der erste Inklusionspreis „Mosaik“ für Mitteldeutschland verliehen. Jeder Preisträger erhielt eine von der Künstlerin Anke Krakow gestaltete Plastik.

Den Preis für Einzelpersonen erhielt Annette Byhahn. Sie leitet die Regionalgruppe Neurofibromatose. Das gemeinsame Café der Christlichen Akademie und der Halleschen Behindertenwerkstätten am Riveufer erhielt den Preis für Unternehmen, weil hier behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammenarbeiten. Zudem wurde der Kanu-Club 54 am Osendorfer See geehrt, der sich besonders für Belange Behinderte stark gemacht hat und das Vereinsgelände barrierefrei gestaltet hat. Einen Sonderpreis erhielt der Tag der Inklusion“ an der Uni Halle, den die Forschungsstelle Rehabilitation ins Leben gerufen hatte.

Die Wahl war für die Jury nicht leicht, neben zwei Mitgliedern des Vereines gehören zur Jury Frau Dr. Kölzner, Geschäftsführerin des Berufsbildungswerkes (BFW) in Halle, Frau Meik Voigt, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle der Parität Halle-Saalekreis sowie Herr Sven Weise u.a. Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltinischen Krebsgesellschaft.

Schirmherr Christoph Bergner sagte, die Gesellschaft tue sich noch immer schwer, das Thema Inklusion mit Leben zu füllen. „Es muss von der Basis her wachsen“, sagte er. Auch im kommenden Jahr soll es erneut eine Preisverleihung geben.

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