Höhere Bank-Gebühr auf ausbezahltes Hartz IV

11. Dezember 2013 | Soziales | Keine Kommentare

Wer sein Hartz IV bar ausbezahlen lässt weil er wegen Überschuldung beispielsweise kein Konto besitzt, der bekommt künftig weniger Geld raus. Darüber informierte jetzt das Jobcenter Halle (Saale).

„Die Leistungen zur Grundsicherung erhalten Sie nur dann kostenfrei, wenn Sie die Geldleistungen auf ein Konto bei einem Geldinstitut in Deutschland überweisen lassen“, so Sprecher Mirko Heyer. Wer kein Konto hat, erhält eine „Zahlungsanweisung zur Verrechnung“ zugeleitet. Diese Zahlungsanweisung kann bei jeder Auszahlungsstelle der Deutschen Post oder der Deutschen Postbank bar ausbezahlt werden lassen.

Ab 01. Januar 2014 erhöht die Postbank AG die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten auf 2,85 Euro, bisher waren das 2,10 Euro, die gleich von der zustehenden Leistung abgezogen werden.

Von der Auszahlungsstelle werden aber bei einer Barauszahlung zusätzlich immer noch die folgenden Auszahlungsgebühren einbehalten.
– Grundbetrag ab 01.01.2014 2,85 €
– für jede Barauszahlung in einer Postfiliale bis 50 € 3,50 €
– über 50 € bis 250 € 4,00 €
– über 250 € bis 500 € 5,00 €
– über 500 € bis 1.000 € 6,00 €
– über 1.000 € bis 1.500 € 7,50 €

„Damit es mit der erhöhten Grundgebühr zu einem auszahlungsfähigen Betrag kommt, erhöht sich daher auch der Mindestbetrag einer Anweisung auf 6,36 Euro“, so Heyer.

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