Hallesche Aktionstage „Alter:native“ gehen in die dritte Runde

15. September 2014 | Soziales | 9 Kommentare

Alter:native 2014: „Alt werden wir später!?“ Unter diesem selbstbewussten Leitspruch starten die halleschen Aktionstage Alter:native – heute beginnend bis einschließlich Samstag – in die mittlerweile dritte Runde. Wie in den Vorjahren nähert sich die Alter:native mit unkonventionellen, frischen Veranstaltungen einem Thema, das uns alle früher oder später etwas angeht: Der Umgang mit dem Alter und nicht zuletzt das eigene Älterwerden. Initiato-ren sind auch diesmal die Paul-Riebeck-Stiftung sowie die Stadt Halle. Gemeinsam mit vielen Partnern und regionalen Einrichtungen haben sie ein buntes Wochenprogramm zusammengestellt.

Los geht es mit einer Fotoausstellung zum Thema „60 plus – da geht noch was“ in der Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstraße 2. Sie zeigt die 20 Siegerbilder, die Leser des halleschen Wochenspiegels im Rahmen eines Fotowettbewerbes zuvor eingesendet haben. Anzuschauen sind die Fotografien kostenfrei vom 16. September bis zum 14. November zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.

Ein weiterer Höhepunkt der Alter:native ist der erste hallesche Poetry Slam zwischen Jung und Alt am 18. September: Im Volkspark tragen dabei Senioren sowie Schüler der halleschen Waldorfschule selbst geschriebene Texte vor und werben damit um die Gunst des Publikums. Thema des Dichterwettstreites ist – natürlich – das Älterwerden. Seien Sie dabei und küren Sie Ihren Favoriten zum Sieger! Der Eintritt ist frei.

Zum Abschluss kommt am Samstag, den 20. September noch einmal ordentlich Bewegung in die Alter:native: Mit dem Wandertag zum Motto „Heimat entdecken – fit in den Herbst“. Start ist auf dem Marktplatz Halle. Punkt 11.08 Uhr und 12.08 Uhr nimmt dort die Techniklinie 5 alle Wanderlustigen mit auf ihrer Fahrt bis nach Merseburg. Hier erwartet die Teilnehmer ein tolles Kulturprogramm inklusive Kinderbetreuung.

Norbert Bischoff, Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherr der Halleschen Aktionstage „Alter:native 2014“
„Altwerden heißt nicht grauer Müßiggang. Vielmehr ist doch das Leben im Alter wesentlich bunter. Viele ältere Menschen bleiben im wahren Wortsinn aktiv, sie mischen sich ein, engagieren sich, schieben Projekte an, sprühen vor Ideen. Insoweit sollten wir uns nicht wegducken, wenn es um das Thema geht. Ich halte das Altwerden gar für ein Pfund, mit dem wir noch stärker wuchern sollten. Deshalb unterstütze ich auch in diesem Jahr die Halleschen Aktionstage ‚Alter:native‘ aufs Neue, weil sie genau da ansetzen.“

Kerstin Riethmüller, Seniorenbeauftragte der Stadt Halle
„Die Stadt Halle (Saale) beteiligt sich gern zum dritten Mal an den Halleschen Aktionstagen ‚Alter:native‘. Unser Ziel ist es dabei, die Öffentlichkeit für die vielen Facetten des Älterwerdens zu sensibilisieren, denn obwohl es kaum etwas Natürlicheres gibt als das Alter, haben viele Menschen immer noch Ängste oder Beklemmungen, wenn davon gesprochen wird. Wir wollen zeigen, welche Potentiale das Alter und die Älteren haben, über Chancen aber auch Probleme älterer Menschen in unserer Stadt sprechen. Wir wollen zu einer Alterskultur anregen, die die vielen Gesichter des Alters zeigt und verdeutlichen, dass Kreativität und Innovation nicht nur jüngeren Generationen vorbehalten sind.
Ich wünsche uns erlebnisreiche Tage, viele Anregungen und herzliche Gespräche bei den Halleschen Aktionstagen 2014“.

www.alter-native.info

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